Dienstag, 31. Dezember 2013

Danke an euch alle, die fleißig meinen Blog verfolgen

Entschuldigt dass ich schon lange nix neues mehr veröffentlicht habe.
Ich habe Tauranga verlassen und arbeite gerade nicht mehr.
Momentan bin ich gerade auf Urlaubsreise mit Josua und Laura.
Zu Weihnachten waren wir zum Surfen in Raglan, an der Westküste der Nordinsel. Und sind dann von Auckland nach Christchurch geflogen. Wir fahren jetzt die komplette Südinsel ab. Und machen an vielen interessanten Orten Station. Wir haben den Jahreswechsel in Queenstown verbracht. Wo wir bis morgen früh bleiben.
Wenn ich überall Internet hätte, würde ich auch nicht schneller meine neuen Berichte in meinen Blog schreiben, weil ich gar keine Zeit habe um alles zu dokumentieren. Außer mein Tagebuch, dass schaffe ich fast zeitnah mit allen aktuellen Begebenheiten zu füttern.
Ab nächste Woche muss ich aber wieder arbeit finden oder es sieht mau aus in meiner Reisekasse.
Mal sehen was sich in den nächsten Tagen ergibt.

Freitag, 20. Dezember 2013

Die Deutsche und der Neuseeländer



 
Sonntags in die Kirche zu gehen ist für mich seit dem ich in Neuseeland bin eine ganz neue Erfahrung. Nicht nur das die Sprache anders ist. Auch die Art und Weise des Umganges miteinander und mit Fremden ist offener. Nicht zuletzt lerne ich hier Menschen kennen, die mich zu sich einladen, obwohl sie mich nicht kennen. Das ist für mich die Bedeutung des Wortes Gastfreundschaft. Von der Begegnung mit Heike und Bryan erzählt dieser Artikel.

Zu Gast bei Heike und Bryan
Tauranga. Ich bin zu Gast bei Heike und Bryan. Die Katholikin und der Anhänger der Kirche von England. Die Quilterin und der Jäger. Beide im Rentenalter. Seit 4 Monaten haben sie im Stadtteil „Ohauiti“ ein Haus mit großem Garten. Am Hang gelegen. In eine ländliche Vorstadtatmosphäre fügt sich ihre Siedlung in die grüne Hügellandschaft ein. Hier und da ein paar Kühe. Jedes Haus ist nach Norden ausgerichtet und man hat eine großartige Sicht auf das Zentrum von Tauranga, die Küste und das Meer.
Das Haus (+ 5 Prozent des rießigen Gartens) von Heike und Bryan

Heike hat Kinder und Enkelkinder aus einer gescheiterten Ehe. Über Internet und Telefon bleibt sie mit ihnen und Freunden in Deutschland in Kontakt. Sie ist pensionierte Lehrerin. In Deutschland und der Schweiz unterrichtete sie Haus-wirtschaft, Religion, Mädchensport und Hand-arbeit. Sie berichtet mir von ihren Erfahrungen als Lehrerin mit den verschiedensten Proble-matiken der Schüler. Von mangelnder Sexual-Aufklärung, Flucht und Migration, bis hin zu Religion, Moral, ihr perönlich bekannten Missbrauchsfällen und der daraus folgernden berechtigten Gesellschaftskritik. Am Ende einigen wir uns darauf, dass helfende Berufe in der Gesellschaft nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein können. Dessen muss man sich selbst immer bewusst sein. Ansonsten zerbricht man selbst in seiner beruflichen Arbeit. Wer hilft dem Helfenden wenn dieser selbst Hilfe braucht? Sie zeigt mir ihre Werks-tatt. Zwei große Nähmaschinen stehen in einer Garage die überall mit Stoffrollen und Nähutensilien gefüllt ist. Sie vertritt als einzige in Neuseeland amerikanische computer-gesteuerte Industrie-Quiltmaschinen. Sie nimmt auch Bestellungen für Quilts, oder wie es bei uns heißt Steppdecke, auf Kundenwunsch an. Sie beschäftigt eine Mitarbeiterin und gibt Unterricht an der Maschine. Momentan gibt es Probleme mit dem Computerprogramm. Das kostet Zeit und Nerven. Heike lässt mich an ihrer Quiltmaschine. Ich soll meinen Namen sticken. Huch, die Maschine ist flott. Meine Handschrift ist eindeutig zu erkennen. „Wow“(Wort des Erstaunens). Was man damit alles machen kann. Heike erklärt mir das ein Quilt grundsätzlich aus 3 Schichten besteht: Oberstoff, Füllstoff Unterstoff. Das besondere ist das Muster was die Nähmaschine in den Stoff stickt. Dadurch entstehen an der Naht Täler und an den Freiflächen Hügel. Ein sehr dekorativer dimensionalen Effekt mit unendlich vielen Möglichkeiten. Heike hat die „permanent Residenz“ (dauerhafte Aufenthaltsgenehm-igung) für Neuseeland beantragt. Das dauert. Aber sie hofft, dass es bis nächstes Jahr Weihnachten erledigt ist.
Bryan's Office: Jedes Bild ein Teil seiner erlebnisreichen Biografie.

Bryan hat Kinder und Enkelkinder aus vorherigen Ehen. Die meisten seiner Verwandten wohnen in Neuseeland. Er ist Pionier im neuseeländischen Lama Farming (Lama-Viehzucht). Das hat Queen Elisabeth von England so interessiert das sie Bryan in den 60ern einen Besuch abstattete. Er hat also schon persönlich die Königin von England getroffen.
Jahrelang hat er auf der Südinsel in den Bergen vom Helikopter aus „deer“(Rotwild) geschossen. Männliche Tiere erlegt und die weiblichen Tiere für den Transport zur Viehzucht betäubt. Er sagt: „Im Helikopter mit zu fliegen ist ein befremdliches Gefühl, da die Flugmanöver unangenehm sein können.“ Wie eine Achterbahnfahrt. Und er kann aus dieser unruhigen Position auch noch die beweglichen Ziele treffen. Beeindruckend und gefährlich.
Doch das ist lange her. Stolz zeigt er mir seinem Office (Büro) in der er eine ansehnliche Fotowand hat, die genau diese biografischen Episoden festhält. Bryan hat vor einigen Jahren in einem sozialen Projekt jugendliche Maori unterrichtet. Er hat ihnen gezeigt wie man Possum gejagt, die es hier wie eine Plage gibt. Die Maori sind heute wie die „Weißen“ gleichberechtigt. Finanzielle Mittel zur Wiedergutmachung von historischen Fehltritten zu Beginn der neuseeländischen Besiedelung sind geflossen. Aber durch Stammesfäden und heutigen gesellschaftlichen Problemen, wie Drogenmissbrauch und Kriminalität, geht es vielen Maori sozial schlechter. Ein Umdenken muss einsetzen. Jeder Mensch hat sich bewusst zu machen, dass Bildung der Weg aus der Armut ist. Ob und wie weit das Umdenken einsetzt ist noch nicht abzusehen. Bryan fährt mit mir nach Rotorua zur Autobesichtigung. Für die nächste Präsentationen der Quiltmaschinen im kommenden Jahr brauchen sie ein Auto in das ihre Maschinen passen. Wir messen also das auserkorene Modell beim Händler über eine Stunde lang aus. Bryan vergleicht gern Preisleistungsverhältnis und investieren viel Zeit in die Suche nach dem Besten zum billigsten Preis. Bryan spielt Gitarre. Er singt und spielt mir Maori-Lieder vor und ich ihm das Eichsfeld-Lied. Ich finde seine Lieder sehr schön. Ihm gefällt was ich ihm vortrage. Das ist Völkerverständigung.
Das nächste Projekt von Bryan ist der Bau eines Hauses als Werkstatt für Heike. Auf ihrem Gartengelände wollen sie ein Haus auf Stelzen errichten. Denn für solche Häuser braucht man in NZ keine Baugenehmigung.

Die beiden sind ein glückliches Pärchen. Sie unterhalten sich untereinander hauptsächlich auf englisch. Manchmal fällt ein deutscher Satz. Dabei diskutieren sie eben so wie sie sich necken und sticheln. Bryan: „mashed potato“ (Kartoffelbrei) ist eine neuseeländische Erfindung! Heike: „But“ (Aber) der „potato masher“(Kartoffelstampfer) ist eine deutsche Erfindung! … Lustig. Sie machen gern Segeltrips mit ihrem eigenen Boot. Am weitesten haben sie sich bis nach Papua Neuguinea gewagt. Für diese Reise brauchten sie 9 Monate. Aber meist segeln sie die Ostküste entlang. Zum Fischen, Schwimmen und Seele baumeln lassen. Sie laden gern Fremde und Freunde zu sich ein...
Blick von den Hügeln auf Tauranga.

Ich habe durch sie viele neue Eindrücke gewonnen. Von denen nehme ich mir vor so viele wie möglich zu verinnerlichen und auf mein eigenes Leben zu übertragen.

Der Tag 48 bis 59 von a wie Arbeitschutz bis z wie Zwangsfrei

"Arbeitsschutzbelehrung - Thüringer Bratwurst"
Paengaroa. Heute gibt es in der Mittagspause eine Arbeitsschutzbelehrung vom Chef Kesh höchstpersönlich. Wie verhalten wir uns auf der Plantage, bei Unfällen, Feuer, was ist unsere Aufgabe.
In Tauranga gibt es einen german butcher (deutschen Fleischer) bei dem Heike heute eingekauft hat. Nach meinem 10h-Tag in der Plantage gibt es zum Dinner heimische Kost: Thüringer Bratwurst. Heike meint dass der Metzker-Meister ganz schön hessich babele.

"work - crash - gloves" Paengaroa. Arbeiten - kleiner Unfall in dem ich beim aus der Plantage ausparken in die Windschutznadelbaumwand fahre. Rums. Die Ratte / das Auto wackelt. Manuel sagt: "Why are you so hurry, bro?" (Warum bist du so hastig, Bruder?). Weiter gehts zum "Warehouse": wir kaufen "gardening-gloves" (Gärtner-Handschuhe) für 15$ das Paar. Unsere Hände leiden ganz schön vom stundenlangen Schneiden mit der Astschere. Beim Betrachten der Unfallstelle am Auto sehen wir das da wo der vordere rechte Blinker sein solte ein Loch klafft - scheiße. Hoffentlich liegt auf der Plantage der Rest (wenn es geht noch ganz).

"fuse off" Auf der Plantage liegt genau vor der Unfallhecke der Blinkerkasten im hohen Gras. Das durchsichtige Plaste ist etwas gebrochen. Ansonsten alles ganz. Beim Versuch es zu reparieren stecke ich die ungekenzeichneten plus- und minus-Kabel in die je falsche Öffnung. Denn beim Anmachen knackt es leise und nichts geht mehr.
Mit den Handschuhen ist es sehr angenehm zu arbeiten. Hauptsache sie halten auch eine Weile.

"First cut - Pay day" Von wegen Arbeitsschutz: uns wurde gezeig, dass wenn wir nach dem Schneiden den Baum von den abgeschnittenen Ästen befreien unsere Astschere über die Schulter hängen sollen. Bei einem solchen Zieh-Manöver rauscht meine gestern erst wieder selbst geschärfte Astschere mit der offenen Schneide nach unten und trifft mich am Unterarm: Schnitt, ca 3 cm lang und 2 cm tief.. Das Blut rinnt mir nach 20 Sekunden über den Arm. Ich zeige es Manuel und er wundert sich wie ich das hinbekommen habe. Ab zum Auto. Dort habe ich das von meine Freunde (Betti) mit gegebene Überlebenspacket immer dabei. Unter anderem Tatüs, Desinfektionslösung und Pflaster. Manuel assestiert.
Am Ende des Tages fahren wir zur Adresse von Kesh. Er begrüßt uns auf seinem Hof. Er hat nur 20$-Scheine dabei. Er zahlt uns aus. Und prellt uns um 2 bis 5 $ da er nicht wechseln kann (oder will).

"Repro - repair" Seit vorgestern fahre ich ohne Licht am Auto, da es dämmert wenn ich Abends von der Arbeit zurück fahre. Schon mindestens 2 mal ist ein Streifenwagen an mir vorbeigefahren (Puh, der hat nichts gesehen, denn die Polizei kann hier sehr hart sein). Ich fahre zu einer Auto-Ersatzteil Ladenkette. Der nette humpelnde Verkäufer gibt mir was ich brauche. Mit einem mini-Vorweihnachts-Rabatt :)
In der Pause repariere ich mit Manuel den Blinker. Er sucht die kaputte Sicherung und ich versuche plus und minuskabel korrekt zusammen zu fügen. Als wir alles zusammengesteckt haben funktioniert es gleich beim ersten mal. Yeapy.

"The life of Manuel" Heute schneidet sich mein Argentinischer Bruder auf eine ähnliche Weise wie ich.
Als ich ihn verarztet habe kommen wir beim Arbeiten über unsere Familien ins Gespräch. Er erzählt mir das seine Eltern katholisch sind und seine Mutter so oft sie kann in die Kirche geht. Sein Vater ist ein mittelständischer Immobilien-Geschäftsmann. Manu ist das jüngste Kind von 3 (er hat eine Schwester und einen ältesten Bruder). Er wuchs überbehütet von seiner Mutter auf., die immer das Beste für ihren Sohn wollte. Über was das Beste für ihn ist hat er sich mit seinen Eltern oft gestritten. Er meint: "Sie haben mir nie wirklich zugehört. Irgendwann habe ich nicht mehr mit ihnen gesprochen". Seit er zum studieren in einem Appartment seines Vaters für sich allein gewohnt hat, pflegt er einen anderen Lebensstil: Party, Alkohol, Mariuhana, Frauen. Als seine Eltern seinen Drogenkonsum mitbekamen, haben sie

"Almost sunday" Ein ganz normaler Sonntag: Wie schon gestern nehme ich in meiner Fahrgemeinschaft neben Manuel ab Te Puke meinen chinesischen  Arbeitskollegen Jackel mit (viele Chinesen und Koreaner müssen sich in der Schule einen westlichen Namen aussuchen, damit der Lehrer es leichter hat, die Namen auszusprechen. Klingt für mich etwas ungerecht). Ich arbeite. Um 16:30 haben wir die Plantage fertig beschnitten. Nach der Arbeit nehme ich Babu und Surich (die beiden Inder) im Auto mit (sie wollen im Ort einkaufen).

"New work - new team" Neben Jackel, nehme ich heute ab Te Puke auch noch die malaisierin Moon mit. Da wir ab heute "Thinning" (Ausdünnen) machen, fangen auf der Plantage  heute neue arbeitswütige Backpacker an: Fred aus Kanada, Marcel aus Spanien, Matheus und Elodie aus Frankreich an. Babu instruiert uns wie wir beim "thinning" (Ausdünnen) vorgehen sollen. Der orchardowner" (Plantagenbesitzer) kommt und instruiert uns noch einmal... Kesh kommt im Laufe des Tages und pfeift uns zurück um die Reihe nochmal zu durchlaufen.

"Early work off" Es ist hart die Früchte auf einen Blick zu kategorisieren: zu klein, beschädigt, vernarbt - all diese pflücken wir in 2er-Teams "bay by bay" (Bucht ca 3x3m) ab. Der "orchardowner" (Plantagenbesitzer) meint wir sind zu langsam, wir dürfen maximal 8h am Tag auf seiner Plantage arbeiten.

"Unfortunatly day off - visit Manuel" Unglücklicher weise habe ich heute frei (keine Arbeit = kein Geld). Da ich keine sms vom Chef erhalten habe, fahre ich auf Arbeit. Dort ist nur das französische Pärchen, die ebenfalls keine Nachricht erhalten haben. Ich rufe Kesh an. Er hat vergessen uns zu schreiben. Für seinen Fehler erhalten wir keine Entschädigung da wir unnötigerweise Benzin verfahren haben. Auf meine Frage warum es keine Arbeit gibt und wann es wieder weiter geht, antwortet er: der Besitzer lässt uns nicht merh auf die Plantage. Er versucht uns so schnell wie möglich auf anderen Plantagen unter zu bringen.
Ich fahre zu Manuel. Er hat mich eingeladen jeder Zeit vorbei zu kommen. Also fahre ich zu ihm.Via WIFI in seiner WG skype ich über das Handy mit meiner Familie. Manuel und ich entspannen, essen, gucken ein paar Filme und gehen an den Papamoa Beach.
Manuel und ich am Papamoa Beach


"Gardening - Roofing - x-mas-decoration - last pay day"
Heike und Bryan haben mir angeboten die letzten 2 Tage für meine Unterkunft zu arbeiten. Ich helfe also im Garten ("dig a hole" (Lochgraben), Pflanze einpflanzen, Pflanzen wässern) und beim Unterstand bauen (Baumaterialien im Geschäft abholen: Rooftray's (Dachplatten, aus Metal). Beim Einfahrt rückwärts runter fahren rutschen die Platten alle krachend vom "trailer" (Hänger). Für die Veranda hat Heike eine Imitation von Tannenzweigem mit Christbaumschmuck und Lichterketten. Alles trapiere ich und verkabel es.
An meinem letzten Zahltag habe ich Wechselgeld dabei. Ich nehme Manuel mit. Diesmal empfängt uns Kesh in seinem Home-office. Er hat wechselgelt und zahlt uns auf den cent genau aus.
Als Bryan abends die Deko mit Beleuchtung in der Dämmerung betrachtet sagt er lachend: "I've never seen such a beautyfull christmasdekoration bevor" (Ich hab noch nie so einen schönen Weihnachtsschmuck gesehen).



Sonntag, 8. Dezember 2013

Tag 41 - 47 Unsicherer Arbeitsplatz

"Male-Pruning" Wir beschneiden der männlichen Kiwibäume mit einer kleinen Handastschere und "Meth"- eine natürliche Desinfektionslösung.

"Finished means fired" Greame geht nach der smoko zu jedem von uns und offenbart: die arbeit ist beendet es gibt keine arbeit mehr du musst leider gehen. Nach dem Arbeitstag bringt er einen Träger Beer, drückt jedem ein offenes in die Hand und schickt uns eine Liste von Kontakten, die eventuell einenJob für uns haben.

"Jobseeking: search, call and so on" Ich rufe meine erhaltenen Kontakte an und suche im Internet nach neuen Job-Angeboten.

"Indoor soccer - raining like water falls" Es regnet heute wie ein Wasserfall. Für um 10:00 Uhr finde ich mich an der ASB-Arena zumHallenfußball ein. Victor, Brasilianer, der einer der Festangestellten bei Greame ist hat mir von diesem Angebot erzählt. 5$ kosten die 2h Spaß. Die nette Empfangsdame: "Children- (Kinder-) or (oder) adult-soccer (Erwachsenenfußball)?" Ich: "Adult!" In der Halle spielen auf der einen Hälfte die Kleinkinder unter Betreuung und auf der anderen Seite teils die Erwachsenen. Es spielen sogar die Mütter mit ihren Männern Fußball. Wir lockern uns erst kurz und dann geht es in gemischten Teams los.
Wenn ich mir das entsprechende Werkzeug organisiere, kann ich morgen in einer neuen Arbeitsstelle anfangen. Es geht dann los mit arbeiten wenn dass Wetter gut ist. Wahrscheinlich morgen.
Ich frage Greame ob ich mir von ihm das Werkzeug ausborgen kann. Er sagt:"for sure (aber sicher)".

"Tools, weather, work" Te Puke. Ich hole um kurz vor 8:00 das Werkzeug bei Greame ab, der mir freundlich eine seiner Astscheren und schmieröl überlässt und frohes Beschneiden wünscht. Mein neuer Boss Kesh textet mir das es noch zu feucht ist und erst später los geht. Ich besuche auf gut Göück meinen jüngsten Ex-Kollegen im Hostel. Er freut sich, dass ich nochmal vorbei schaue und möchte mir meine Digital-Kamera abkaufen. Um 12-:00 ruft mich Kesh an das ich um 12:45 im 10 km entfernten Peaengaroa sein soll. Peangaroa. An der Gull Tankstelle warte ich. Ein vollbesetzter Pickup kommt und winkt mich zu folgen. 13:00 Kesh (ca. 45), Napalese, begrüßt mich. Nick (23), Chinese, ist für heute mein Teammitglied, er schneidet von der einen, ich von der anderen Seite. Er ist erst seit gestern dabei.
Es sind alte Bäume mit dicken Ästen. Schwer zu schneiden und ich habe noch keine Ahnung wo und wie ich schneiden soll. Irgendwie wurschtel ich mich durch. Kesh kommt immer mal kontrollieren. 19:00 Feierabend.

"Minimum wage 11,88$ after tax" Für um 8:00 fahre ich wieder von Tauranga ins 40 km entfernte Peangaroa. Bis 18:30 Arbeiten. Alle 2 Stunden ist 15 min Smoko ( bezahlte (Raucher-)Pause). Und um 12:30 30 min Lunch (unbezahlt). Hier arbeiten viele Inder, keine Kiwis, Argentinier, Chinesen und ich. Interessante Mischung. Ich frage Kesh was der Lohn ist: Mindestlohn. Manuel aus Argentinien ist heute mein Partner. Er wohnt in einer WG in Paparoa. Ab morgen fahren wir gemeinsam.

"Working sunday" Um 7:35 hole ich Manuel vor seinem Haus ab. "Good morning, Bro...!"
Ich will die nächsten Tage durcharbeiten damit ich so viel Geld wie möglich für meinen Urlaub mit Laura und Josua zusammen bekomme.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Woche vom Tag 34 bis 40

"Day off" (Tag frei): Heike erlaubt mir auch einmal die Maschine zu benutzen. Aufgabe: ich soll meinen Namen schreiben. Hui, ist die Maschine schnell. Ich steuere sie mit einer art Fahrradlenker, der wie im Auto mit einer Servo-Lenkung meine Bewegung unterstützt. Es rast und gleitet nur so da hin. Aber hämmert wie eine wild gewordene Nähmaschine.
Eine von 2 großen Quiltmaschinen.

Quilting: Ich nähe meinen Namen in die Steppdecke.
Bryon nimmt mich mit nach Rotorua um dort ein Auto anzugucken, was sie sich kaufen wollen. Die einstündige Fahrt führt durch Buschland und Bergpässe. In Rotorua riecht es nach faulen Eiern. Bei dem Autohändler messen wir 1,5h das Auto aus, da die Quilt-Maschine da rein passen soll.
Am Nachmittag hat mir Heike einen Termin in einer Frisösenschule verschafft. Sorry Franzi, meine küllstedter Stammfrisöse, ich bin dir fremd gegangen (deine neuseeländische Kollegin hat es aber nicht so gut hinbekommen wie du :).
Etwas zu spät für Bryan hole ich ihn vom Autohaus ab. Denn heute spielen die "All Blacks" gegen Irland. Das Rugby-Spiel im TV zu sehen ist ein Muss für jeden echten Kiwi!

"Te Puke - Golden Kiwi Orchard" Ich fahre zu Greame seinem Haus hinter dem die "Organic Farming"-Plantage liegt. Er hat mir vergessen eine Nachricht zu schicken, dass heute nicht gearbeitet wird da das Wetter so schlecht ist. Ich fülle bei Jill in der Pollenmühle meinen Arbeitsvertrag aus. Greame teilt mich Wayne zu. Erst jäte ich das Unkraut an neu gepflanzten Kiwipflanzen. Dann fahreWayne und ich mit dem Orcharch-Auto (eine rostiger, alter, kaputter, weißer, Kombi  in den hinteren Teil der Plantage wo sich ein wildbewachsener Hang mit afrikanischen Ziegen befindet. Hier entfernen wir zwischen Dornen  Schutzmatten, damit die Ziegen die Bäume nicht anknabbern. Während dessen erzählt mir der nette Wayne von seinem ereignisreichen Leben.

"2houres work thinning - tomorrow day off" Heute geht es erst um 10 los. Das neue Team heute besteht aus Supervisor Ian und dem deutschen Lars (18), Wir machen "fruit thinning": die angekratzten doppelten und gedriple Früchte am Kiwibaum werden abgepflückt. Um 11:30 fängt es zu regnen an. 11:45 machen wir Pause da es nicht zu regnen aufhört. 12:00 Gream kommt in den Smokoraum und sagt. Schluss mit Arbeiten für heute, morgen "day off" wir sehen uns übermorgen.
Kiwi360°: in Te Puke (der Hauptstadt der Kiwifrucht) steht die größte Kiwi der Welt.

"Oma Inge's Geburtstag - day off"
Um 7:00 in der früh schicke ich ein Grußvideo per Internet mit dem Handy in die Feierrunde von Tauranga nach Dingelstädt. Irgendwie ist das was weit weg scheint manchmal doch ganz nah :)
Ich genieße meinem freien Tag und bin allein bei H & B zu Haus.
Am Abend vor dem Essen bietet mir Bryan ein Glas Whisky on Ice (im Fass gelagerter Brandwein mit Eiswürfeln) an. Ein guter Tropfen. Auf nüchternen Magen haut der rein.

"BBQ" (Grillen) Gestern hat Greame eine Nachricht per sms verschickt: Einladung zum Grillen aus Anlass der beendeten erfolgreichen Pollensaison.
Nach dem Arbeitstag um 16:30 holt uns Greame aus dem Smokoraum und wir folgen ihm zum 50m entfernten Gartens seines Hauses. Wir sind wilkommen in den Pool zu springen. Da ich meine Badehose vergessen habe gibt mir Jill eine von Greame. Viel zu groß aber der Strick hält sie an meiner Hüfte. Das Wasser ist kalt aber die Abendsonne brennt heiß.
Die Gäste trudeln ein: ein paar Mitarbeiter, Freunde und Backpacker (Rucksackreisende), die wie ich für kurze Zeit hier gearbeitet haben (Franzosen, Norweger, Deutsche). Gream zu uns: "Do you like beer, wine or anything else?" (Willst du / Wollt ihr Bier, Wein oder etwas anderes?) Alles gibt es reichlich. Ich trinke kein Bier, da ich noch fahren muss. Die anderen betrinken sich ordentlich.
Als Appettithäppchen gibt es "vinegared Chips with Guakamole (1) or Onion-Cream-Dip (2)" (nach Essig schmeckende frittierte Kartoffelscheiben mit (1) Dip aus Avokado, Tomate, Zwiebel, "Lemonjuce" (Limonensaft) oder (2) Dip aus "Cream" (Sahne) mit "Maggi Onion-Soup" (Mischung Zwiebelsuppe von Maggi) und Limonensaft). Ich unterhalte mich mit den meisten der Gäste. Es gibt rießen Beef (Rindfleisch) aus dem Smoker (Rauchgrill) und gegrillte Muscheln. Dazu "Salat & Buns" (Salat und Brötchen :). Zum Nachtisch Tiramisu. Als ich mich bei Jill für das tolle Essen bedanke sagt sie nur: "Greame is the chef, cause he loves to eat!" (Greame ist der Koch, weil er es liebt zu essen!).
22:30 Ich verabschiede mich als einer der Ersten und brauchte dafür über eine Stunde!

"Spezialauftrag - small crash - Brief" Greame schickt mich mit seinem Toyota SUV mit "manual" (Manueller Kuplung) auf eine 40 km entfernte Plantage zum Blütensäcke abholen. Sein Auto fährt sich gut. Kuppeln mit links geht gut. Den Sitz schaffe ich nur irgendwie nicht nach vorne zu stellen. Der Tacho zeigt "miles per h"(Meilen pro Stunde) an. Upsala, deswegen fühlt sich das so schnell an bei 100 Sachen :)
Auftrag erfolgreich ausgeführt. Greame: "Tomorow no work. It's a holy day, the day of the queen. I am verry religious" (soll heißen: Greame's Konfession ist die der Kirche von England. Morgen habe ich frei.)
Beim heimfahren touchetiere ich beim wenden Holzpfosten der Stallseilbefstigung die die Reihen der Plantage säumen. Uuh, das sieht nach abgeplatztem Lack und einer Schürfwunde an der Schürze aus. Beim auf die Hauptstraße abbiegen gerate ich fast in den Gegenverkehr. Was ist den heute los? Ich bin total kaputt.
Noch schnell bei Miri meinen Brief abholen in dem die Legende der Straßenzulassungsanmeldung aufgelistet ist. Hallo wie geht's? Sie ist am kränkeln, Rückenschmerzen. Aber wird schon wieder. "Bis bald. Ciao"


"1. Adventssonntag" Da ich frei habe, nehme ich mir heute wieder vor in die Kirche zu gehen. Für um 10:00 mache ich mich fertig. 9:50 erreiche ich die

Sonntag, 24. November 2013

Was von Tag 27 bis 33 geschah...



Tag 27: „Flowerpicking, die zweite“
Mein neuer Boss heißt Simon kommt aus China und ist ein netter Ü50-er. Er sagt und zeigt mir wie ich zu pflücken habe. Er ist sehr genau. Nur die reifen und offenen Blüten pflücken. Ich schaffe 17kg.

Tag 28: „Kümmern um eine neue Bleibe“
Ich rufe Heike an. Sie sagt 30$ pro Tag inklusiv Essen und Trinken.

Tag 29 „Ein normaler Tag auf der Orchard“
Ich sage: "Nihau" und die Chinesinnen antworten lachend mit "Gutten Tak" :)

Tag 30: „Ich ziehe um“
Nach der Arbeit verabschiede ich mich von der WG. Leider ist Mairi auf Arbeit. Ich fahre zur neuen Bleibe bei Heike und Bryan in Welcome Bay.

Tag 31: „Payment of Kati Kati“
Nach der Arbeit fahre ich nach Kati Kati um meinen restlichen Lohn von Naresh zu holen. Erst ewig warten, dann freundliche Begrüßung, Geld und gute Reise.

Tag 32: „Jobangebot – Flat view () – F*#? off (… kann mich mal *#?)“
Simon erzählt mir das ich mit einigen meiner chinesischen Kollegen auf einer Plantage in Te Puke "Male Pruning" (männliche Kiwibäume beschneiden) machen kann.
- Besuch von Jill und Greame (Kiwi Pollen) in der Plantage. Greame sagt er meldet sich bei mir nochmal wegen einem Job.
- In Papamoa habe ich einen Besichtigungstermin bei Kam. Das Haus sieht ungepflegt aus. Er ist nicht da. Ich rufe ihn an. Er kommt vom BBQ am Strand. Er ist 35, Grundschullehrer. Es waren schon 2 Pärchen zur Besichtigung da und er entscheidet sich bis morgen wen er nimmt. Ich denk mir so na klar eines der Pärchen, denn dann bekommt er mehr Geld. So ist es dann auch.

Tag 33: „Sonniger Sonntag“
Ich mache mich für um 10:00 zur Kirche auf. Ich Probiere heute die Wesley Church aus. Als ich ankomme lese ich das der Gottesdienst um 9:30 beginnt. Na dann nicht. Eine ältere Dame kommt raus, ruft undwinkt mich zu sich: Komm herein. Kein Problem das du jetzt erst kommst. Du bist jederzeit willkommen.
Nach der Messe mit Orgelmusik ist Kaffee-Empfang im Gemeindesaal. Einige Leute kommen interessiert zu mir, stellen sich vor, fragen wer ich und wo ich her komme. Kathy und Roger laden mich zu sich zum "Lunch" (Mittagessen) ein. Ich lehne dankend ab, da ich leider zur Arbeit muss. Wir tauschen Kontakte und versprechen uns auf ein andern mal.

Sonntag, 17. November 2013

Wochenzusammenfassung Tag 20 – 27

Tag 20 - Jobaussicht - Autosuche 
Auckland. Jobsuche im Office meiner Reiseorganisation. Eine gute Aussicht für Tauranga auf einer „Kiwi Fruit Orchard“ (Kiwifrucht Plantage).
Meine Gastfamilie (speziell Torri's Freund Garreth) hilft mir mit der Auto-Recherche über das Internet.
Noch ein paar Abschiedsfotos mit Kym und Neil schießen.
Kym und Neil waren die besten Gasteltern die ich mir vorstellen konnte. Danke.


Tag 21 – Autokauf – Roadtrip - Tauranga
Heute mache ich mich mit dem Intercity-Bus für 18 $ von Auckland nach Hamilton auf.
Hamilton. Dort kaufe ich vom Gebrauchtwagenhändler einen „Station Wagon“ (Kombi) für 2000 $ NZ. Gemeinsam mit dem Händler fülle ich bei der Post die Formulare für die Ummeldung des Fahrzeug-Besitzers aus. Und er muss die Straßenzulassung um 4 Monate für das Fahrzeug verlängern. Die erste lange Fahrt zurück nach Auckland im Linksverkehr klappt super. Die integrierte Automatikschaltung macht es mir sehr einfach. So lange ich dem Vordermann hinterher fahre kann nichts schief gehen. Auckland. Ich packe meine Sachen ins Auto, schließe noch „Online“ (im Internet) eine günstige Autoversicherung für Rucksacktouristen ab und verabschiede mich von meiner Gastfamilie. Ihr Kommentar zum Auto: „Nice vehicle“ (gutes Auto). Mein Kommentar: „It looks like a RAT but it runs like a TIGER!“ (Sieht aus wie eine Ratte aber läuft wie ein Tiger). Sie sagen mir das noch nie ein Gaststudent ihr Haus mit einem Auto verlassen hat. Als ich davon fahre, winken sie mir hinter her.
Mein neues Auto im Sonnenuntergang


Tauranga. Ich habe mich bei Miriam und Daniel aus Deutschland angemeldet. Sie beide machen als Pärchen seit September ebenfalls Reisen und Arbeiten in Neuseeland. Miriam kommt aus Birkungen. Wir kennen uns schon von Früher durch gemeinsamen Musikprojekten im Eichsfeld. Ihr Freund kommt aus dem Erzgebirge. Sie haben sich beim Studium kennengelernt. Im Ortsteil „Maunganui“ haben sie eine Wohnung unmittelbar am Strand mit 3 weiteren Mitbewohnern: Mairi aus Schottland, David aus England und Alex aus Chile. Jeder von ihnen arbeiten um die eigene Reisekasse aufzubessern. Interessant welche Geschichten sie erzählen und was für Erfahrungen jeder von ihnen gesammelt hat. In ihrer Wohngemeinschaft darf ich für ein paar Nächte „Couchsurfing“ (soziales Netzwerk im Internet für kostenneutrales Übernachten) machen.

Couchsurfing bei: Daniel, Miriam, Alex und David (Mairi ist leider auf Arbeit als wir das Foto schießen).


Tag 22 – Jobsuche – Einkauf - Erklimmen des Mt Maunganui
Ich versuche die Kontakte für einen Job anzurufen. Ich hab kein Netz. Mist.
Ich fahre in das Zentrum von Tauranga. Ziel: „Pack'n'Save“ (günstigster Nahrungsmittelladen) und „Warehouse“ (Laden wo man fast alles bekommt).
Voll gepackt mit tollen Sachen ...

Leider muss ich beim Weg auf die Bank feststellen, das ich kein Geld abheben kann, da die Transaktion vom deutschen Konto auf mein Kreditkartenkonto noch nicht abgeschlossen ist. Mist.
Immerwieder versuche ich mit meinem Handy zu telefonieren. Kein Netz.
Ich erklimme den Berg „Mt Maunganui“ zum gleichnamigen Stadtteil. Herrliches Wetter, interessante Natur, viele Sportler die den Berg hoch und runter joggen. Eine tolle Aussicht auf Tauranga und die angrenzende Hügellandschaft sowie die Ostküste und das Meer.
Blick vom Mt Muanganui auf Tauranga: Das ist nur der Stadtteil "Muanganui" und ein Teil "Papamoa".
Das ist ein Neuseeland Schaf. Erkennt man eindeutig am Wasser im Hintegrund :)

Suchbild: finde das Kaninchen

Sieht aus wie ein Postkartenmotiv oder?


Meer, steinige Küste, Rasen und dan Berghang.
Zwei Skydiver lassen sich mit ihrem Lenkschirm von der konstanten Aufwinden die vom Meer kommen gekonnt an der Klippe auf und ab treiben. Zur Belustigung für eine Gruppe indischer Studenten, die das ganze mit ihren Handys filmen.
Der Skydiver und die Indischen Studenten.

 Beim Abstieg spricht mich ein älterer Herr an. Wir halten Smaltalk.



Tag 23 – Jobsuche in Tauranga und Umgebung 
Mit den Arbeitgeber-Kontakten von Miriams und Daniels Wohngemeinschaft mache ich mich auf die Jobsuche. Erst im Stadtzentrum grase ich ein paar Adressen ab:
- "trade staff" (Fachpersonal, Arbeits-Agentur): Ich trage mich in eine Liste ein. Ich werde per Anruf benachrichtet wenn es Arbeit gibt.
- "work&income"(Arbeit und Einkommen, Arbeits-Agentur): Ich müsste mich erst per Anruf registrieren und dann kann ich mich für Jobs bewerben.
- "goverment for children, youth and family" (Staatliches Amt für Kinder, Jugend und Familie): Ich könne mich nur online bewerben.
- "Backpacker Center Tauranga" (Jugendherberge): Dee/ Gee erklärt mir, dass momentan das Hostel ausgebucht ist und ich mich in 3 Tagen nochmal melden soll. Er kann mir Arbeit verschaffen aber nur wenn ich im Hostel wohne.
Kati Kati. Ich probier es bei einigen „Packhouses“ (hier werden Früchte verpackt). Die Saison beginnt hier erst Ende Januar. Aber ich bekomme im "Pack'n'Cool" eine Nummer für Naresh.
Zurück in Maunganui kaufe ich eine 2degree- SIM-Karte + 20$ Guthaben (im Countdown). Rein ins Handy. Naresh anrufen. Ja, komm morgen vorbei ich habe Arbeit. Ein Erfolg.

Tag 24 & 25 – „Flower Picking“ 
Ich fahre für um 8:00 morgens über 40 km von Muanganui bis Kati Kati und fange an mit „Male-Kiwiflower-Picking“ (männliche Kiwiblüten pflücken). Mit mir arbeitet die deutsche Maria. Sie sagt das ist alles Abzocke und Ausnutzung. Ich werde pro kg mit 5,50$ bezahlt. Oh Mann, ist das harte Arbeit. Ich habe jeden Tag Nacken- und Rückenschmerzen vom nach oben gucken und über Kopf pflücken. Denn die Kiwibäume werden in der 4 Hekta großen „Orchard“ (Plantage) auf einer Höhe von 1,55 bis 1,80 gehalten. Ich arbeite bis um 17:30 mit einer Mittagspause. Zwischendurch immer Trinken. Und aufpassen das alle Körperstellen die mit der Sonne in Berührung kommen gut geschützt sind. Entweder mit Kleidung oder Sonnenkrem. Am ersten Tag schaffe ich 8 kg zu pflücken. Der tagesbeste Pflücker schafft über 50 kg. Wie soll das gehen? Am zweiten Tag sind es bei mir schon immerhin über 15kg.  Ich steigere mich.

Auf der Kiwi Fruit Orchard (Plantage).

Ein Igel läuft mir über den Weg.

Ich soll möglichst die geschlossenen reifen männlichen Blüten pflücken.


Tag 26 – „Church“ (Kirche) mal anders
Tauranga Zentrum. Heute möchte ich in die Kirche gehen. „Holy Trinity“ (Heilige Dreifaltigkeit) hört sich gut an. Von außen sieht es aus wie ein Theater. Am Empfang werde ich freudig begrüßt und bekomme ein Namensschild. Ich werde einem netten Rentner-Ehepaar zugeteilt, die mich „an die Hand nehmen“, damit ich mich zurecht zu finde. Ich betrete kein Kirchenschiff sondern einen Saal mit Bühne und Kinosesseln. Der Gottesdienst wird jeden Sonntag von einer professionellen Kirchen-Band gestaltet und mit Beamern der Liedtext an die Wand projiziert. Jeder singt mit und bewegt sich. Es ist eine anglikanische Kirche. Interessant. Nach der Messe werde ich beim Kaffee-Empfang einer deutschen Frau vorgestellt die mit einem Neuseeländer zusammen ist. Heike und Bryan laden mich zum „Lunch“ (Mittagessen) zu sich nach Hause ein. Bryan steigt zu mir ins Auto und lotzt mich zu ihrem ca 15 km entfernten Haus im Stadtteil Ohauiti. Heike kauft der Weil noch schnell ein. Es kommen noch 3 andere Gäste. Alles sehr nette Rentner. Zum Essen  gibt es als Vorspeiße leckeren Fisch, als Hauptgang frischen Räucherfisch (mit Manuka-Holz gerächert) mit Kartoffelauflauf und zur Nachspeiße Pavlova (real Kiwilike, unbedingt innen noch kremig) mit Vanille-Eis und Erdbeeren. Die beiden geben mir Kontaktdaten von Freunden die für mich Arbeit eventuell Arbeit haben. Ich bleibe bis nach dem Rugby-Spiel England gegen die "All Blacks" und verabschiede mich dann. Heike sagt falls ich mal eine Übernachtungsmöglichkeit brauche ist das bei ihnen kein Problem. Danke. Ich rufe noch am selben Tag an. Von Jill und Graeme bekomme ich eine Adresse wo ich morgen um 8:00am anfangen kann.

Tag 27 – Neuer Arbeitsplatz - Selbe Aufgabe - bessere Bezahlung
„Welcome Bay Orchard“: Ab heute habe ich einen neuen Job. Zwar ist es die gleiche Aufgabe aber dafür werde ich bessere bezahlt. Ich bekomme 7$ pro kg. Noch dazu ist es ein kürzerer Weg zur Arbeit. Simon, mein neuer Chef ist Chinese. Sehr nett. Aber auch sehr penibel. Die Ausrüstung ist professionell: eine Rucksack den man vor dem Bauch trägt und durch einen Karabinerhaken nach unten zu einem Schlauch öffnen kann. Das ist viel einfacher.

Sonntag, 10. November 2013

Tag 17 bis 19 - "Boys Weekend in Coromandel"

Tag 17 - Mein Gastvater, Neil, hat meinen französischen Gastbruder Vincent und mich in ihre „Bach“ (Neuseeland-englisch für Wochenendhaus) nach „Cooks Beach“ eingeladen. Am Freitag, nach der Schule, packen wir unser Zeug + Proviant in und auf Neils Auto und fahren los. Nach 3 Stunden Fahrt erreichen wir "Cooks Beach" und unser „Boysweekend“ (Männerwochenende) kann beginnen. Erste Atraktion: kaum das wir angekommen sind bittet uns Neil das 2 Sitzer Sofa auf seinen 70 Jahre alten Traktor mit hinterer Hebebühnenfläche zu stellen. Und fertig ist die „Beach-Limo“ (Strand-Luxus-Taxi), wie Vincent das Gefährt nennt. Ein einzigartiges Fahrerlebnis.

Traktor + Sofa = Beach-Limo
Spritztour mit der "Beach-Limo"

Yeapy, wir sind am Strand!
Tag 18 - Am Samstagmorgen machen wir eine Kayaktour auf.
Kayak + Paddelboard per Traktor an den Strand fahren.
 Es geht zum „Cathedral Cove“ (hier wurde unter anderem eine Szene des Filmes „Chroniken von Narnia - Prinz Caspian“ gedreht).
Nach 1,5h Paddeln erreichen wir "Cathedral Cove"

Christoph (links: Waschbärbauch) zieht den Fels (rechts) aus dem Meer :)

Cathedral Cove: Wir waren hier!
Am Nachmittag ist "Nappingtime" (Zeit für ein Nickerchen): Während ich schlafe, bastelt Neil eine Krone aus "Flax" (sehr strapazierfähige faserige Pflanze). Als "Topping" (oben drauf) Rosmarin (wächst hier Buschhoch). Ich erwache und werde von Neil zum "King of Germany" (König von Deutschland) gekrönt.
Neil mit Machete:"Sir Christoph, King of Germany"
Mutprobe: Neil popelt mit Machete - ich muss zu sehen :))
Und am Abend fahren wir zum „Hot Water Beach“ (Heiß Wasser Strand) zur „Low Tide“ (Ebbe). Da Wochenende und 17:00 eine angenehme Zeit ist, sind hier dementsprechend viel zu viele Leute die ihren „Pool“ (Becken) gebuddelt haben. Ich halte meinen Zeh in das bis zu 70 Grad heiße Wasser, was an bestimmten Stellen mit wenigen Spatenstichen aus dem Sand sickert. Das reicht mir.
Hot Waterbeach: "Au, ... ist das heiß!"

Abendessen (nicht die Zitronen die hier in jedem Garten wie Unkraut an den Büschen wachsen, sondern)...

... "Fish&Chips"(fritierter: panierter Fisch und Kartoffelstifte / Pommes) am Strand.

Tagesende: Lagerfeuer + Gitarre
Tag 19 - Für Sonntag morgen hat sich unser „Expedition-Leader“ (Forschungsreise Leiter :) Neil etwas besonders ausgedacht: „shell fish catching“ (Muscheln fangen). Dafür stehen wir um „7 am“ (sieben Uhr am morgen) auf und fahren mit der „Beach-Limo“ an das eine Strandende. Knietief ins Wasser stellen und Hände in den Sand graben. Ich ertaste was. Das sind „Tourtour“-Muscheln.
Shell fish catching: "Tourtour"

Als unsere Kühlbox gut gefüllt ist machen wir uns auf zum anderen Strandende. Wir laufen Barfuss. Aber nicht über Sand sondern einzig über scharfkantige Muscheln: „Au...au...au...“. Hier gibt’s „Pipi's“ (diese Muscheln können spucken wenn man sie aus dem Wasser nimmt).

"Collect some Pipi's" (Einsammeln von einigen Pipi-Muscheln). Neil: "Good, isn't it!" (Gut oder nicht) Vincent:"No points, Expedition-Leader. Look it hurts." (~"Keine Punkte für ... dich, ... das tut weh.)

Dann bleiben sie in frischem Meerwasser für ein paar Stunden in der Kühlbox um den Sand auszuspühlen.
Neil schmeißt den "BBQ" (Grill) an und drauf mit den lebenden Muscheln. In meiner Fantasie hör ich jede einzelne schreien. Passend zu der Szene öffnen sie nach wenigen Minuten die gegengleichen Muschelschalen.

Vinc und Neil beim Muscheln grillen.
Eine Schalenhälfte ab. Nach belieben mit etwas Zitronensaft und Pfeffer (eigentlich brauch man kein Salz) würzen und Weichteil aus der Schale frei beißen. Mir schmeckt es.


Ich esse zum ersten mal Muscheln.
Am Nachmittag machen wir noch eine kleine Tour an der Küste entlang.
"Shakespeares Bluff": Blick auf "Cooks Beach"

Hier gibts sogar "Crazzy french Monkeys" (verrückte französische Affen :)
Und Kiwis die geschäftlich unterwegs sind ;-P

Ich weiß nicht mehr wie diese Stelle heißt. Aber ist auch schön.
Am Abend sind wir wieder in Auckland. Das neusseeländische Rugbyteam die "All Blacks" spielen heute in Paris gegen Team Frankreich. Neil und Vinc ziehen sich schon das ganze Wochenende wegen dem Spiel auf (aus Spaß). Die All Blacks sind dafür bekannt vor jedem Spiel ihren einstudierten Maori-Kriegstanz, den "Harka", aufzuführen. Dieser soll den Gegner einschüchtern: Beeindruckend. Ich finde diese Sportart ist ähnlich wie "Amarican Football" (Amerikanische Ballsportart) aber ohne viel Körperschutz. Rauh, viel Körperkontakt, dreckig, blutig und der Rasen sieht aus als wäre eine Horde Büffel darüber gefegt. Ist auch so. Die All Blacks gewinnen knapp.

Mittwoch, 6. November 2013

Schlagt mal die Zeitung auf und ihr ...

... könnt lesen was ich so die letzten 14 Tage im Kiwiland getrieben habe.
... seht das hier sogar Eichsfelder anzutreffen sind.
Das alles gibts dann bald, irgendwann, wenn ich dazu komme noch vertiefend, mit mehr Details hier, auf meinem Blog! "Cheers" (Grüße) vom NeuseelandChristoph

http://eichsfeld.tlz.de/web/lokal/detail/-/specific/TLZ-Serie-Eichsfelder-in-der-Welt-unterwegs-1-Alltag-in-Neuseeland-1571219063

Sonntag, 3. November 2013

Wochenrückblick 1: Tag 12 - 17

Tag 12 - "Car Fair" auf dem Automarkt mit Vincent. Erste Testfahrt im Linksverkehr. Gut das Ali der Autoverkäufer mich freundlich als Beifahrer einweist.

Tag 13 - "-Mäh-ybe" Vincent und ich wollen nach der Schule im "One-Tree-Hill-Park" nach Rugbyspielern ausschau halten, die uns mitspielen lassen. Dort angekommen sind aber nur Cricketspieler. Wir entscheiden uns daher den Hügel zu erklimmen. Dafür gehen wir über eine Treppenbrücke auf eine Schafswiese. Mitten in der Stadt ländliche Atmosphäre. "Mäh" hier und "Mäh" da. Plötzlich entdecken wir ein junges Schaf was einen Abhang runter springt. Hast du das auch gesehen? - Ja! Wir lachen. Da kommt also "Downhilling" her. Hoffentlich hat es sich nichts getan. "Mäh-ybe" (vielleicht) geht es ihm gut. Denn als wir nach unten blicken ist da kein Schaf mehr. Verrückt. Andere Länder andere Schafe :) oder machen das deutsche Schafe auch?

Tag 14 - Regentag: Ich hab heute im "Warehouse" (Geschäft wo es nahezu alle Waren gibt) einen Rugby-Ball gekauft. Vincent freut sich rießig als ihm meien Kauf zeige. Leider regnet es heute. Wir können nicht spielen.

Tag 15 - "Guy Fawkes Day": seit 5 Tagen knallt, kracht und leuchtet es Tag und Nachts. In den letzten Tagen durften Feuerwerkskörper verkauft werden. Neuseeland hat als relativ junge Nation nicht viele eigene Feiertage. Daher werden die vorhandenen ordentlich ausgenutzt. Da der Antiheld Guy Fawkes es nicht geschafft hat, das britische Parlament zu sprengen, feuert die ehemalige britischen Kolonie eben Raketen und Knaller in die Luft.

Tag 16 - Kamerakauf: Da ich mir mir heute eine gebrauchte Spiegelreflexkamera gekauft habe (Nikon D60) kann ich sie bei dem Gewitter nur in meinem Zimmer ausprobieren. Ich habe nicht aufgeräumt :)

Tag 17 - Letzter Schultag:Jeden Freitag werden Studenten am Englisch-College in Auckland verabschiedet. Wer will darf eine Rede schwingen. Auch ich nehme das Micro und versuche die besten Worte einzubauen die ich bisher gelernt habe. Unter anderem: „Bugger“ (sozialvertrtäglich aus gedrückt für: dumm gelaufen). Leider kennen das Wort nur die Lehrer. Meine Klassenkameraden verabschieden sich von mir und bedauern das ich gehe. Wir bleiben über ein Soziales Netzwerk in Kontakt. Wir schießen ein Klassenfoto als Erinnerung für mich an meine Englischklasse


Samstag, 2. November 2013

Tag 11 - "Eichsfeldder treffen sich Teil I"

Gestern kam Vincent aus Frankreich in meiner Gastfamilie an. Wir halten Smaltalk (kleines Gespräch) währen Kym uns ein spezielle „Sandwich“ (belegtes Brot) macht (Toastbrot, Käse, Kochschinken, Zwiebelmarmelade, alles geröstetes). Sein Jetlag hat ihn ganz schön müde gemacht. . Neben ihm sind gestern Abend auch noch 3 Südinsel-Freundinnen von Kym eingetroffen. Sie sind sehr interessiert an Europa und fragen uns über unsere Heimat aus. Wir sind herzlich eingeladen, sie zu besuchen, wenn wir die Südinsel besuchen. Am Nachmittag treffe ich mich in der Stadt mit Laura. Sie ist Eichfelderin. Genauer gesagt kommt sie aus Kallmerode und ist bereits seit 3 Monaten als „Au Pair“ im Stadtteil „North Shore“. Sie hat sich schon sehr gut eingelebt und berichtet mir von ihren bisherigen Erfahrungen. Gemeinsam mit anderen deutschen „Au Pair“-Mädchen trifft sich jedes Wochenende in der Stadt. Da unser beider Freund aus Deutschland über Weihnachten und Silvester nach Neuseeland kommt wir verabreden uns für eine gemeinsame Reise.

Freitag, 1. November 2013

Tag 10 - "Halloween-Party"

„Halloween“ (heidnisches Fest an Allerheiligen) ist in Neuseeland ähnlich wie in Deutschland. Es ist ein amerikanisch angehauchtes, bunt, gruseliges Fest, an dem sich einige Kiwis beteiligen: Kinder, Geschäfte und Veranstalter.
...
17:00 - Neil und ich durchwühlen den Kostümschrank der Familie. Zylinder, grüne Spitzohren, Zauberstab, schwarze Krawatte. Ich gehe heute mit einem Kostüm meiner Gasteltern als irischer Kobold zur Halloweenparty (Feier) von meiner Englischschule.
18:00 - Vincent aus Frankreich kommt an. Er ist mit dem Bus vom Flughafen zum Haus gefahren. Sein Jetlag sieht man ihm an. Er ist trotzdem sehr freundlich und froh das er angekommen ist. Begrüßung und "Smaltalk" (Kleines Gespräch).
19:00 - Kyms Freundinen von der Südinsel kommen an. Mit schrillen Frauenstimmen begrüßen sie sich lachend und fallen sich in die Arme. Auch ich werde von ihnen herzlich begrüßt. Anschließend ist "Dinnertime" (Zeit für das Abendessen).



20:55 - Neil setzt mich am Pub im Stadtteil "Parnell" ab. Als ich reingehe bestürmen mich schon ein Pulk als blutige Krankenschwestern verkleidete Asiatinnen, eine davon aus meiner Klasse und wollen ein Foto mit mir. Über die Hälfte der 200 Studenten sind in dem gemieteten Pub (Bar) und tragen die unterschiedlichsten schaurigen Verkleidungen. „Gevatter Tod“ gewinnt den Preis für das beste Kostüm. Ich treffe noch einige andere Leute die ich von den vergangenen Schultagen bereits kenne. Ab und zu schießt immer mal jemand ein Foto. Die Stimmung ist ausgelassen und die meisten tanzen.
00:00 - Hört die Musik auf zu spielen und wer nicht nach Haus geht, begibt sich zu den Nachtclubs am Hafen. Da ich mal wieder keinen Plan vom Bussystem habe, trete ich die mindestens 8 km weite Wanderung quer durch die Stadt an. Eine gute Möglichkeit den nächtlichen Sernenthimmel zu betrachten, der auf der Südhalbkugel sich anders presentiert als zu Hause in Deutschland.
03:00 - Komme ich, fast im Laufen einschlafend, an und falle ins Bett.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Tag 9 - „Traffic Dummi“ ([frei übersetzt:] Straßenverkehrs Versuchskaninchen)

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12:30 - Nach der Schule mache ich mich auf zum Office in das Stadtzentrum. Die öffentlichen Verkehrsmittel in Auckland sind für mich eine besondere Herausforderung.
14:30 - Im Büro lasse ich meinen "CV"(Curiculum Vitae) / "Resume" (Lebenslauf) checken. Noch ein Bild geknippst und "finished" (fertig).
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17:50 - Busse halten nur wenn man den Arm hebt und ebenso, wie die Züge fahren sie ständig zwischen -2 bis +10 Minuten nach ihrer Zeit. Irgendwann komme ich teils zu Fuß aber doch am Zielort an. Das selbe Spiel beim Rückweg zum Haus der Gastfamilie. SMS an Kym: „Sorry Kym. But the travelsystem of Auckland don't get friends. I walk again... Your traffic dummi host son“ (Entschuldige Kym. Aber das Verkehrssystem von Auckland und ich werden keine Freunde. Ich laufe mal wieder... Euer Verkehrs Versuchskaninchen). Antwort: „You're verry funny:))“ (Du bist sehr lustig. Lachen.).
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19:00 - Ich gratuliere Victoria, meiner Gastschwester, zu ihrem 24. Geburtstag.
Kym (rießen Michael Jackson-Fan) und Neil machen sich fertig für die Show. Sie haben Karten für "Circ de soule: Michael Jackson-Show".
19:30 - Tori (Victoria) bekommt einen Überraschungsbesuch von ihren Freunden und sie ziehen gemeinsam los um in einer Bar gemeinsam beim Abendessen diesen Tag zu feiern.
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