Mittwoch, 30. Oktober 2013

Tag 8 - „My new English-Class“ (Meine neue Englischklasse)

06:30 – Wecker klingelt. Aufstehen. Fertig machen. Frühstücken: „Cerials“ (Frühstücksflocken) und Instantkaffee.
07:20 – Kym verlässt mit mir zu Fuß das Haus um mir zu zeigen wie ich zur Schule mit den öffentlichen Verkehrsmitteln komme.

Vom "Homestay"(private Unterkunft): auf dem Weg zur Schule
15 min Fußweg bis zum „Busstop“ (Bushaltestelle). Dann die Linie „Two-four-nine“ (249) bis „Kingsland Trainstation“ (Bahnhof) für 1,90$NZ (= 1Station = mehrere Haltestellen zusammen). Dann den „Western Suburb Rail“ bis „Grafton Trainstation“ für 1,90 $NZ. Bis zur Schule sind es quer durch den Park nochmal 10 min zu Fuß.
08:30 - Ich komme das erste Mal in meine neue Klasse für „Intermediate English“. Jess, die junge Lehrerin, ruft meine sieben „Classmates“ (Klassenkameraden) zur Vorstellungsrunde auf. Dabei sind Koreaner, Japaner, Franzosen, Kolumbianer und Deutsche. Noch etwas zurückhaltend aber freundlich erzählt jeder wie lange sie oder er bereits an der Schule sind und noch bleiben sowie was sie nach absolvierten Kurs vorhaben. Für mich geht der Unterricht täglich nur bis 11:45. Verschiedene Kurse haben aber auch verschiedene Intensitäten. Spätestens um 15:45 haben alle Schluss. Nach der Schule werden täglich verschiedene Aktivitäten für alle Schüler angeboten.
17:00 Kyms Partner, Neil, kommt von seiner Geschäftsreise auf der Südinsel wieder und begrüßt mich mit der, für Kiwis üblichen, Sympathie. Er erzählt mir, dass er gerade mit dem Flugzeug von Christchurch wieder kommt und nicht so recht seinen Feiertag genießen konnte.
18:45 - Ich nehme heute am Besuch des Observatoriums teil. In einer über einstündigen Simulation des Sternenhimmels auf der Südhalbkugel lerne ich viel über die Sternbilder, die ich hier in Neuseeland allnächtlich erblicken kann.
22:30 – Wo geht’s nochmal nach Hause? Ups. Wo bin ich. Ach ja. Das hab ich doch schon mal gesehen. Was sagt mein Handy? Mhm ich muss mich an dieser Haltestelle warten. Ja toll, hier sind mindestens 5 Haltestellen und an jeder halten midestens 4 verschiedene Busse. „Sorry, can you help me?“ frage ich eine pankige Mitdreisigerin mit Wasserstoffweißblonden Rastas und Piercing. Etwas angeheitert und sehr nett sagt sie mir dass sie auch schon 20 min auf ihren Bus wartet. Sie hilft mir gern beim Suchen. Nach dem sie leider etwas ahnungslos sich bei mir entschuldigt auch nicht zu wissen wo ich hin muss kommt der Bus 249 angerauscht. Ich renne los und halte während dem Laufen den Arm ausgestreckt (das Zeichen für den Fahrer das man einsteigen möchte. Er hält an der vorletzten Bushaltestelle. „Sand-...ring- … ham … Shops, ... please.“ (zu den Geschäften im Stadtteil Sandringham bitte) „3,40$NZ“.

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