06:30 – Wecker klingelt. Aufstehen. Fertig machen. Frühstücken: „Cerials“
(Frühstücksflocken) und Instantkaffee.
07:20 – Kym verlässt
mit mir zu Fuß das Haus um mir zu zeigen wie ich zur Schule mit den
öffentlichen Verkehrsmitteln komme.
15 min Fußweg bis zum „Busstop“
(Bushaltestelle). Dann die Linie „Two-four-nine“ (249) bis
„Kingsland Trainstation“ (Bahnhof) für 1,90$NZ (= 1Station =
mehrere Haltestellen zusammen). Dann den „Western Suburb Rail“
bis „Grafton Trainstation“ für 1,90 $NZ. Bis zur Schule sind es
quer durch den Park nochmal 10 min zu Fuß.
| Vom "Homestay"(private Unterkunft): auf dem Weg zur Schule |
08:30 - Ich komme das
erste Mal in meine neue Klasse für „Intermediate English“. Jess,
die junge Lehrerin, ruft meine sieben „Classmates“
(Klassenkameraden) zur Vorstellungsrunde auf. Dabei sind Koreaner,
Japaner, Franzosen, Kolumbianer und Deutsche. Noch etwas
zurückhaltend aber freundlich erzählt jeder wie lange sie oder er
bereits an der Schule sind und noch bleiben sowie was sie nach
absolvierten Kurs vorhaben. Für mich geht der Unterricht täglich
nur bis 11:45. Verschiedene Kurse haben aber auch verschiedene
Intensitäten. Spätestens um 15:45 haben alle Schluss. Nach der
Schule werden täglich verschiedene Aktivitäten für alle Schüler
angeboten.
17:00 Kyms Partner, Neil,
kommt von seiner Geschäftsreise auf der Südinsel wieder und begrüßt
mich mit der, für Kiwis üblichen, Sympathie. Er erzählt mir, dass
er gerade mit dem Flugzeug von Christchurch wieder kommt und nicht so
recht seinen Feiertag genießen konnte.
18:45 - Ich nehme heute
am Besuch des Observatoriums teil. In einer über einstündigen
Simulation des Sternenhimmels auf der Südhalbkugel lerne ich viel
über die Sternbilder, die ich hier in Neuseeland allnächtlich
erblicken kann.
22:30 – Wo geht’s
nochmal nach Hause? Ups. Wo bin ich. Ach ja. Das hab ich doch schon
mal gesehen. Was sagt mein Handy? Mhm ich muss mich an dieser
Haltestelle warten. Ja toll, hier sind mindestens 5 Haltestellen und
an jeder halten midestens 4 verschiedene Busse. „Sorry, can you
help me?“ frage ich eine pankige Mitdreisigerin mit
Wasserstoffweißblonden Rastas und Piercing. Etwas angeheitert und
sehr nett sagt sie mir dass sie auch schon 20 min auf ihren Bus
wartet. Sie hilft mir gern beim Suchen. Nach dem sie leider etwas
ahnungslos sich bei mir entschuldigt auch nicht zu wissen wo ich hin
muss kommt der Bus 249 angerauscht. Ich renne los und halte während
dem Laufen den Arm ausgestreckt (das Zeichen für den Fahrer das man
einsteigen möchte. Er hält an der vorletzten Bushaltestelle.
„Sand-...ring- … ham … Shops, ... please.“ (zu den Geschäften
im Stadtteil Sandringham bitte) „3,40$NZ“.
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