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10:00 – Heute ist Auschecken (und um 14:00 wieder einchecken, wenn man verlängert). Also raus aus 814, Schlüsselkarte abgeben, Gepäck in den „Storage-Room“ (Lagerraum) packen.
10:30 – Gemeinsam mit 3 anderen Jungs
aus meiner Gruppe mache ich mich auf zu einem Spaziergang. Es geht
zum „Mount (Berg) Eden“ im gleichnamigen Stadtteil. Mitten in der
Stadt erhebt sich dieser als einer von 55 inaktiven Vulkanen, auf der
die Stadt Auckland errichtet ist. Vom Hostle bis zum Gipfel sind es
Rund 8 km. Der Aufstieg ist leicht. Oben angekommen finden wir einen
mit Gras bewachsenen Krater vor. Große Schilder weißen darauf hin,
dass man diesen nicht betreten darf. Es soll aber einige Menschen
geben, die sich einfach den circa 10 m tiefen Hang runter purzeln
lassen. Unten warten Gesteinsbrocken: „Aua!“. Das nennt man dann
Extremsport, hab ich mir sagen lassen. Vom Gipfel aus bietet sich mir
eine beeindruckende 360 Gradsicht. Diese lässt erahnen das
Neuseeland gerade dazu einläd, entdeckt zu werden. Und dabei bin ich
ja noch nicht aus der Stadt raus gekommen. Eine Bronzetafel weißt
aus, das es bis nach Frankfurt über 18,100 km Distanz sind. Auf dem
Rückweg kommen wir an einer Bäckerei vorbei. Die Besitzerin
trapiert gerade verpacktes Brot in eine Auslage und läd uns ein das
Brot mitzunehmen „For free!“ (kostenlos) „Why?“ (wieso) die
Filiale schließt und bevor es weggeschmissen wird kann es ja auch
verzehrt werden. Na klar. Wir nehmen mit was wir tragen können:
verschiedene Sorten Weißbrot und Baguette: alles glutenfrei.
Proviant für die nächsten Tage. Wir bedanken uns und kehren ins
Hostle zurück.
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14:00 – Einchecken in Zimmer 813. 2
Jungs aus meiner Gruppe sind auf dem Zimmer. Ein Bett ist noch frei.
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23:00 – Ich gehe in mein Zimmer. Ein
junger Asiate begrüßt mich freundlich mit Handschlag: „Hi, I'm
Tomo ... from Japan … nice to meet you!“ (Ich bin … aus ...
schön dich zu treffen). Ich antworte entsprechend. Smaltalk.
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