Donnerstag, 31. Oktober 2013

Tag 9 - „Traffic Dummi“ ([frei übersetzt:] Straßenverkehrs Versuchskaninchen)

...
12:30 - Nach der Schule mache ich mich auf zum Office in das Stadtzentrum. Die öffentlichen Verkehrsmittel in Auckland sind für mich eine besondere Herausforderung.
14:30 - Im Büro lasse ich meinen "CV"(Curiculum Vitae) / "Resume" (Lebenslauf) checken. Noch ein Bild geknippst und "finished" (fertig).
...
17:50 - Busse halten nur wenn man den Arm hebt und ebenso, wie die Züge fahren sie ständig zwischen -2 bis +10 Minuten nach ihrer Zeit. Irgendwann komme ich teils zu Fuß aber doch am Zielort an. Das selbe Spiel beim Rückweg zum Haus der Gastfamilie. SMS an Kym: „Sorry Kym. But the travelsystem of Auckland don't get friends. I walk again... Your traffic dummi host son“ (Entschuldige Kym. Aber das Verkehrssystem von Auckland und ich werden keine Freunde. Ich laufe mal wieder... Euer Verkehrs Versuchskaninchen). Antwort: „You're verry funny:))“ (Du bist sehr lustig. Lachen.).
...
19:00 - Ich gratuliere Victoria, meiner Gastschwester, zu ihrem 24. Geburtstag.
Kym (rießen Michael Jackson-Fan) und Neil machen sich fertig für die Show. Sie haben Karten für "Circ de soule: Michael Jackson-Show".
19:30 - Tori (Victoria) bekommt einen Überraschungsbesuch von ihren Freunden und sie ziehen gemeinsam los um in einer Bar gemeinsam beim Abendessen diesen Tag zu feiern.
...

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Tag 8 - „My new English-Class“ (Meine neue Englischklasse)

06:30 – Wecker klingelt. Aufstehen. Fertig machen. Frühstücken: „Cerials“ (Frühstücksflocken) und Instantkaffee.
07:20 – Kym verlässt mit mir zu Fuß das Haus um mir zu zeigen wie ich zur Schule mit den öffentlichen Verkehrsmitteln komme.

Vom "Homestay"(private Unterkunft): auf dem Weg zur Schule
15 min Fußweg bis zum „Busstop“ (Bushaltestelle). Dann die Linie „Two-four-nine“ (249) bis „Kingsland Trainstation“ (Bahnhof) für 1,90$NZ (= 1Station = mehrere Haltestellen zusammen). Dann den „Western Suburb Rail“ bis „Grafton Trainstation“ für 1,90 $NZ. Bis zur Schule sind es quer durch den Park nochmal 10 min zu Fuß.
08:30 - Ich komme das erste Mal in meine neue Klasse für „Intermediate English“. Jess, die junge Lehrerin, ruft meine sieben „Classmates“ (Klassenkameraden) zur Vorstellungsrunde auf. Dabei sind Koreaner, Japaner, Franzosen, Kolumbianer und Deutsche. Noch etwas zurückhaltend aber freundlich erzählt jeder wie lange sie oder er bereits an der Schule sind und noch bleiben sowie was sie nach absolvierten Kurs vorhaben. Für mich geht der Unterricht täglich nur bis 11:45. Verschiedene Kurse haben aber auch verschiedene Intensitäten. Spätestens um 15:45 haben alle Schluss. Nach der Schule werden täglich verschiedene Aktivitäten für alle Schüler angeboten.
17:00 Kyms Partner, Neil, kommt von seiner Geschäftsreise auf der Südinsel wieder und begrüßt mich mit der, für Kiwis üblichen, Sympathie. Er erzählt mir, dass er gerade mit dem Flugzeug von Christchurch wieder kommt und nicht so recht seinen Feiertag genießen konnte.
18:45 - Ich nehme heute am Besuch des Observatoriums teil. In einer über einstündigen Simulation des Sternenhimmels auf der Südhalbkugel lerne ich viel über die Sternbilder, die ich hier in Neuseeland allnächtlich erblicken kann.
22:30 – Wo geht’s nochmal nach Hause? Ups. Wo bin ich. Ach ja. Das hab ich doch schon mal gesehen. Was sagt mein Handy? Mhm ich muss mich an dieser Haltestelle warten. Ja toll, hier sind mindestens 5 Haltestellen und an jeder halten midestens 4 verschiedene Busse. „Sorry, can you help me?“ frage ich eine pankige Mitdreisigerin mit Wasserstoffweißblonden Rastas und Piercing. Etwas angeheitert und sehr nett sagt sie mir dass sie auch schon 20 min auf ihren Bus wartet. Sie hilft mir gern beim Suchen. Nach dem sie leider etwas ahnungslos sich bei mir entschuldigt auch nicht zu wissen wo ich hin muss kommt der Bus 249 angerauscht. Ich renne los und halte während dem Laufen den Arm ausgestreckt (das Zeichen für den Fahrer das man einsteigen möchte. Er hält an der vorletzten Bushaltestelle. „Sand-...ring- … ham … Shops, ... please.“ (zu den Geschäften im Stadtteil Sandringham bitte) „3,40$NZ“.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Tag 7 – „Hahn im Korb – Englisch-Schule Begrüßungstag“ Di, 29.10.13

07:30 – Wunderbar geschlafen. Aufstehen. Fertig machen.
07:55 – Kym macht mir Frühstück: „Marmite“ probiert. „You hate it or love it.“ (Du hasst es oder liebst es) sagt sie. „It's special.“ (Es ist speziell) antworte ich und verziehe das Gesicht.
08:20 - „That's Rubi“ (Das ist Rubi) Kym stellt mir ihr rotes Auto vor. Mit dem fährt sie mich zum College im Stadtteil „Newmarket/ Parnell“.
09:00 – Ich sitze mit 7 Mädels aus 5 verschiedenen Nationen (Brasilien, Italien, Belgien, Portugal, Deutschland) im Raum und werde von der Schulleiterin und einigen Angestellten begrüßt. „Very nice to have you here...“ (Sehr schön euch hier zu haben). Wir schreiben einen Einstufungstest damit sie unser Englischlevel feststellen können, um uns in der richtige Klasse unterzubringen. Aufstellung zum Gruppenfoto:


12:30 - Danach folgt eine Führung durch die Schule und die nahegelegenen Geschäfte und öffentlichen Verkehrsmittel. Ich mache mir mit den Mädels aus eine Gruppe in einem sozialen Netzwerk zu gründen um in Kontakt zu bleiben. Zurück in der Schule erhalten wir unsere Unterrichtsmaterialien und den Stundenplan für die erste Woche.
15:30 – Nach einer sms kommt Rubi mit Kym angefahren. „How was your day?“ (Wie war dein Tag?) fragt Kym interessiert. Ich erzähle ihr das ich der einzige Junge war und die Mitarbeiter daher meinten ich wäre nun ein „Lucky man“ (Glücklicher Mann).
Kym gibt mir den WIFI (Schnurloses Internet)-Schlüssel damit ich mit meinem Computer ins Internet gehen kann. Zurück in meinem Gastzimmer habe ich Zeit bis zum „Dinner“ (Abendessen) ein bisschen an meinem Reisetagebuch zu schreiben, die Englischstudenten-Gruppe zu gründen und in meinem Online-Blog etwas zu posten.
19:30 - Dinnertime. Kym kocht selbst. C (Christoph): "Deliciouse." K(Kym): "Thanks."
...

Montag, 28. Oktober 2013

Falls ihr euch wundert...

...warum ich laut meinen bisherigen Blog-Einträgen noch bei - Tag 2 - bin, liegt das daran, dass ich es noch nicht geschafft habe es weiter zu schreiben.
Mir geht es gut so lange ihr nicht das Gegenteil von mir hört.
Bilder will ich auch bei den Einträgen hinzufügen. Aber das ist aufwändiger als ich gedacht habe. Sie werden im Nachhinein den entsprechenden Tagen zugeordnet. Es lohnt sich also für euch mal durchzuscrollen (den Seitenverlauf hoch und runter zu sehen :).
Das mit dem detailierten Tagesablauf nach Zeitangaben lässt eventuell mit der Zeit nach. Die Tage sind für mich bis jetzt so beeindruckend, dass ich euch in dieser Form daran teil haben lasse.

Tag 6 - „Labour Day“ (Tag der Arbeit)

Der „Labour Day“ ist ein neuseeländischer Feiertag. Die meisten Neuseeländer haben frei. Bis auf die Ladenbesitzer.
...
08:00 – Ich „skype“ (Videoanruf über das Internet) mit meiner Familie. Zu Hause in Küllstedt ist es Sonntagabend, 21:00 Uhr. Wir freuen uns, dass wir einander gesund und munter erblicken.
...
10:00 – Auschecken. Klamotten im Zimmer eines anderen Teilnehmers parken.
...
20:50 – Ich warte im Empfangsbereich des Hostles mit Sack und Pack. Ein dunkelgrauer Combi, Lenkgrad links, deutsches Fabrikat, fährt vor. Meine Gastmutter Kym steigt aus. Sie ist der Inbegriff des ganz besonderen „Kiwi-Stils“ (Lebensweise): lächelnd, hip gekleidet, locker und entspannt, nett und hilfsbereit. Sie umarmt mich herzlich. Zeug in den Kofferraum. Wir fahren in ihr Haus im Stadtteil „Sandringham“ wo ich für die nächsten 2 Wochen wohne. „Hello Victoria...“ meine 23 jährige Gastschwester liegt auf dem Sofa und schaut TV. Mein Zimmer hat ein Doppelbett, Schrank, Schreibtisch Stuhl, Spiegel und ein eigenes Bad mit Dusche: Luxus.

Sonntag, 27. Oktober 2013

„Mt Eden-Spaziergang“ - Tag 5 - So, 27.10.13

...





10:00 – Heute ist Auschecken (und um 14:00 wieder einchecken, wenn man verlängert). Also raus aus 814, Schlüsselkarte abgeben, Gepäck in den „Storage-Room“ (Lagerraum) packen.
10:30 – Gemeinsam mit 3 anderen Jungs aus meiner Gruppe mache ich mich auf zu einem Spaziergang. Es geht zum „Mount (Berg) Eden“ im gleichnamigen Stadtteil. Mitten in der Stadt erhebt sich dieser als einer von 55 inaktiven Vulkanen, auf der die Stadt Auckland errichtet ist. Vom Hostle bis zum Gipfel sind es Rund 8 km. Der Aufstieg ist leicht. Oben angekommen finden wir einen mit Gras bewachsenen Krater vor. Große Schilder weißen darauf hin, dass man diesen nicht betreten darf. Es soll aber einige Menschen geben, die sich einfach den circa 10 m tiefen Hang runter purzeln lassen. Unten warten Gesteinsbrocken: „Aua!“. Das nennt man dann Extremsport, hab ich mir sagen lassen. Vom Gipfel aus bietet sich mir eine beeindruckende 360 Gradsicht. Diese lässt erahnen das Neuseeland gerade dazu einläd, entdeckt zu werden. Und dabei bin ich ja noch nicht aus der Stadt raus gekommen. Eine Bronzetafel weißt aus, das es bis nach Frankfurt über 18,100 km Distanz sind. Auf dem Rückweg kommen wir an einer Bäckerei vorbei. Die Besitzerin trapiert gerade verpacktes Brot in eine Auslage und läd uns ein das Brot mitzunehmen „For free!“ (kostenlos) „Why?“ (wieso) die Filiale schließt und bevor es weggeschmissen wird kann es ja auch verzehrt werden. Na klar. Wir nehmen mit was wir tragen können: verschiedene Sorten Weißbrot und Baguette: alles glutenfrei. Proviant für die nächsten Tage. Wir bedanken uns und kehren ins Hostle zurück.
...
14:00 – Einchecken in Zimmer 813. 2 Jungs aus meiner Gruppe sind auf dem Zimmer. Ein Bett ist noch frei.
...
23:00 – Ich gehe in mein Zimmer. Ein junger Asiate begrüßt mich freundlich mit Handschlag: „Hi, I'm Tomo ... from Japan … nice to meet you!“ (Ich bin … aus ... schön dich zu treffen). Ich antworte entsprechend. Smaltalk.

Samstag, 26. Oktober 2013

"Kleine Auckland-Bus-Tour“ - Tag 4 - Sa, 26.10.13




(Falls keine Tageszeiten mehr von mir angegeben werden, ist mein Tagesablauf ähnlich wie die Vorrangegangenen Tage!)
...
09:00 - Eine Werbeaktion einer Busreisegesellschaft für Rucksacktouristen führt uns heute über die „Harbour-Bridge“ in den Stadtteil „Devonport“ zum „Mt Victoria“. Von diesem verlassenen Militärstützpunkt aus bietet sich mir ein einzigartiger Blick auf die Skyline (Stadt am Horizont) von Auckland. Egal in welche Richtung ich schaue: ein Küstenpanorama, das pazifische Meer, der Hafen mit großen Schiffen sowie Segelbooten und Bergsilhouetten von nahe gelegenen Inseln. Ich knipse ein paar Schnappschüsse mit meiner kleinen Digitalkamera. Der Bus fährt uns danach zum „Ale House“ wo wir „Ale“ und „Beer“ verkosten und „Lunchtime“ halten (15,90 $NZ).
...
14:00 - Rückfahrt ins Hostle. Ich schicke meiner Familie und meinen Freunden die NZ-Handynummer. Sie wird für die Zeit in NZ (Neuseeland) der telekommunikative Dreh- und Angelpunkt sein.
...
„Countdown“ (rückwärtszählen)
21:00 – Die normalste Zeit der Welt um in NZ Nahrungsmittel einkaufen zu gehen. Einer der günstigsten Nahrungsmittel-Läden ist die „Countdown“-Filiale. Hier sichere ich mir einen Vorrat Instant-Nuddeln und kaufe Äpfel und - na klar - Kiwis. Das ganze kann man neben den üblichen Kassen mit Laufband und KassiererIn auch an Selbst-Bedienungs-und Bezahl-Stationen machen. Interessant. Gleich mal ausprobieren. Klappt gut.

Freitag, 25. Oktober 2013

"Einführungstag" - Tag 3 - 25.10.13

06:30 - Ich bin wach ohne das mein Wecker klingelt (dafür hat gefühlte 100-mal mein Handy vibriert da via WIFI (schnurloses Internet) die Daheimgebliebenen aus Deutschland mit mir Kontakt aufnehmen wollen, denn in der Heimat ist es jetzt 19:30 (Mitteleuropäischer Zeit)).
08:05 - Nach der Morgentoilette (Duschen, Zähneputzen, Kämen...) geht es zum "Breakfirst" (Frühstück). Das heißt in diesem Fall besteht es aus Weißbrot mit Käse oder "Plum" (Konfitüre/Marmelade) und Müsli mit Milch. Instantkaffee wir mit kochendem Boilerwasser aus dem Hahn aufgegoßen.
09:15 - Wir werden von Michelle, die uns gestern auch vom Flughafen abgeholt hat, zum "Office" (Büro) unserer Partnerorganisation gebracht. Dort gibts eine Einführung von Jeanny. Sie ist die Deutsche und leitet das Büro. Sie gibt uns ein Starterpacket mit Broschüren, einer neuseeländischen SIM-Karte, des Weiteren nützliche Infos zu den Themen: "IRD" (Steuernummer) beantragen, Bankkonto eröffnen, Fortbewegungsmöglichkeiten, Reiseziele und Rabatte für "Tourbooking" (Ausflugsbuchungen). Danach werden wir zu zwei "Meetings" (Treffen) losgeschickt:
12:00 - ASB-"Bankaccount opening" (Bankkonto eröffnen). Alles auf Englisch.
13:30 - IRD bei der "AA" (wie ADAC in Deutschland) beantragen. Vorlage des Originals und die Kopie von: "Work Visa" (Arbeitserlaubniss), Internationalen Führerschein und "Passport" (Reisepass) inklusive ausgefülltem Antragsformular. Man kann es auch bei der Post beantragen aber die Filiale ist schneller zu erreichen. Warum man das bei einem Automobilclub beantragen kann, erfahre ich leider nicht. Andere Länder andere Sitten.
13:50 - "Burger" (Brötchen mit Gemüse, Käse, Fleisch und Soße) essen in deutschland unbekannten "Fastfood" (Schnellessen) -Kette.
14:30 - Veranstaltung im Office zum Thema: Jobangebote und Arbeitsverhältnis. Wir bekommen Unterstützung beim "CV (Curriculum Vitae)/Resume" (Lebenslauf) verfassen und wie man sich bewirbt.
16:30 - Zurück im Hostle. Ich versuche gemeinsam mit ein paar anderen die neue "Skinny" (dünn/ neuer NZ-Mobilfunkanbieter)-SIM in Gang zubekommen. Es funktioniert bis auf das aufbauen von Internet und Netzverbindungen. "Tricky" (Verzwickt).
18:30 - In der Offenen Küche inklusive Speißesaal haben einige aus meiner Gruppe eine Curry-Huhn-Reis-Pfanne gezaubert. Noch ein bisschen Salz dran und es schmeckt.
20:00 - Nach zig Versuchen läuft das Handy mit dem günstigen Tarif von 16$NZ für einen Monat (= 500 Mb Internetnutzung + 60 Freiminuten innerhalb NZs + unendlich FreiSMS) bis auf das Internet (ich vermute die Hostlewände sind zu dick:).
22:10 - Mit reichlich Verzögerung setzt sich unser Trupp Richtung Stadtkern in Bewegung. Denn im Büro haben wir heute von einem Promoter ein Getränkeband erhalten. In einem bestimmten Nachclub können wir jeden "Drink" (Getränk) für 5$NZ erhalten. Am Eingang stehen 2 Türsteher die unseren Passport kontrollieren, ob wir Alt genug sind. Ich hab zwar nur meinen Führerschein dabei aber der reicht dem bulligen Herren. Wir bleiben für 2 Drinks und Tanzen zu bekanntem "R'n'B" (Rhythmus und Bass).
00:20 - Am Hafen sehen wir uns nach weiteren Clubs um. Im "Provedor" das selbe Spiel mit der Türsteherkontrolle. Hier (in NZ) wird die Altersbeschränkung von Alkoholkonsum unter 18 Jahren sehr ernst genommen.
00:30 - Zu teuer die Getränke (in NZ ist Alkohol und Tabak extrem teuer).


Donnerstag, 24. Oktober 2013

"Der Flugreisetag Teil II + Die Ankunft in Auckland" - Tag 2 - 24.10.2013

06:20 - (Ortszeit Brisbane) Nach erfolgreicher Landung in Australien und Parkplatzsuche am Flughafen steigen alle aus. Für jeden dritten Passagier heißt es nun "Bodyscan". Ich brauche nur durch die "normale" Kontrolle.
07:35 - Einsteigen. Ups. Manche Teilnehmer meiner Gruppen haben ihre Jacke am Platz liegen gelassen, da sie ja nach dem Zwischenstopp wieder auf dem gleichen Platz sitzen. Aber leider werden vom Personal alle Fundstücke aus dem Flieger gebracht.
07:55 - Abflug nach Auckland. Die verschwundenen Klamotten bleiben in Brisbane und die Fluggäste mit Verlusten füllen ein Protokoll aus, damit die entsprechenden Gegenstände ihre sind. Wie es in diesem Fall weiter geht, bekomme ich nicht mit. Jeder bekommt ein Einreiseformular in dem man zu bestimmten Dingen die man mit sich führt Angaben machen muss: Nahrungsmittel, Pflanzenteile, Tiere, Medikamente, Geld usw.
13:55 - (Ortszeit Auckland) Landung in Neuseeland (NZ) (die unsanfteste der bisherigen Reise).
14:30 - Pass- und Einreisekontrolle verlief fast reibungslos. Außer das einer aanderer aus unserer Gruppe uns ich ungefähr 10 Minuten warten mussten, da unser Working Visa (Arbeitsvisum) und unserem Pass die Passnummer nicht übereinstimmten (Schreibfehler).
15:00 - Mein Gepäck hat es auch unbeschadet an das Ziel gebracht.
16:00 - Bei der Gepäckkontrolle habe ich ein unwohlsein. Schließlich führe ich 600g Süßigkeiten mit mir. Ich habe erfahren das Neuseeländer total auf deutsche Gummibärchen stehen. Damit kann ich ja als Gastgeschenk auftrumpfen. Der Zollbeamte winkt mich auf die Frage "Wich Food you import?" - "Jellybears!" durch. Puh. Geschafft.
16:30 - Am Ausgang hält eine ca. 24-jährige Frau ein Schild mit der Aufschrift "Travelworks" hoch. Und führt unsere Gruppe zum Bus.
17:00 - Wir fahren mit einem 30-Sitzebus im Linksverkehr in das YHA International Hostel Auckland.
18:00 - Mit 3 anderen von meiner Gruppe beziehe ich Zimmer 814. Erstmal ne Dusche. Internet mit einer Internetkarte vom Hostel frei schalten. Erste Grüße aus NZ in die Heimat versenden.
19:00 - Ein paar andere von meiner Reisegruppe haben sich um den Einkauf von Zutaten und das Kochen des Abendessens gekümmert: Nudeln mit Tomatensoße.
20:00 - Auch ich wage mich allein ca 500m vom Hostel weg um nach günstigen Lebensmitteln Ausschau zu halten: bis jetzt sehe ich nur teure Läden. Heute kaufe ich nix.
21:00 - Zurück im Zimmer 814, Bett: ich schlafe gleich (im Sitzen) ein.
22:00 - Ich schreibe diese Zeilen in mein Tagebuch ... und versinke während dessen ins Traumland. Nachts: irgendwann kommen auch die anderen ins Zimmer. Die waren noch einen Trinken.



Mittwoch, 23. Oktober 2013

"Der Flugreisetag Teil I" - Tag 1 - Mi, 23.10.2013

05:10 - (Ortszeit Dubai) Nach einer unruhigen Nacht und einem unsanften Wecken durch die Ansage des Kapitäns gab es Frühstück.
06:10 - Landung in Dubai. Aussteigen, Gate suchen, Airporttransline fahren, aus den orientalischen Glasfasaden sehe ich das höchste Gebäude der Welt, den "Burj Kahlifa", Toillettengang, Wasser kaufen, Warten, Karten spielen, Warten, ich werde freundlich von einer verschleierten Mitarbeiterin gebeten einen Bewertungsfragebogen über die Zufriedenheit der Gäste mit dem Flughafen auszufüllen. Ticket- und Passkontrolle, Rucksackkontrolle.
09:40 - Boarding-time. Der Flieger ist Doppelstöckig, die Sitzplätze noch geräumiger. Gleiches Unterhaltungsprogramm.
10:40 - Der Airbus 380 hebt nach Brisbane ab. ...Unter mir erstreckt sich der Indische Ozean. Ich sehe einige Zipfel der künstlichen Inseln vor der Küste Dubai's. All das kann ich über die Außenkameras des Fliegers auf meinem Sitzplatzmonitor sehen. Noch 11 Stunden bis zur Landung. 





Dienstag, 22. Oktober 2013

"Der Abflug nach Neuseeland" - Tag 0 - Di, 22.10.2013

15:20 - (Ortszeit Küllstedt) Mutti und Papa fahren mich an den mühlhäuser Bahnhof.
15:59 - Nach dem Abschied von meinen Eltern steige ich mit 3 Gepäckstücken in den Zug nach Gotha.
16:30 - Umsteigen in den RE nach Eisenach. Dieser hat bereits Verspätung. Na toll.
16:34 - Zum Glück verspätet, sonst hätt ich ihn verpasst, fährt der ICE nach Frankfurt Flughafen. Der Zugbegleiter will meine Fahrkarte sehen und ich zeige ihm mein E-Ticket worauf eine "Rail&Fly" Buchungsnummer zu lesen ist. Eigentlich gilt dies nur in Verbindung mit einem Ausdruck am Automaten oder aus dem Internet. Mhm Mist. Kein Problem: "Ah, Rail&Fly alles klar!" Beim nächsten Mal bin ich schlauer.
18:55 - Am Fernbahnhof angekommen erhascht mein Handy von irgendwo her WIFI und ich erhalte die Nachricht das eine Freundin von mir ein Mädchen zur Welt gebracht hat. Ich freue mich für sie. Kann aber leider nicht zurückschreiben da der Internetempfang weg ist.
19:20 - Ich habe nach den anderen Teilnhmern Ausschau gehalten. Aber da ich diese ja nicht kenne versuche ich nun den "Check in"-Schalter von "Emirates" zu finden.
19:40 - Planlos frage ich an einem anderen besetzten Schalter nach wo sich der Emirates-Check in befindet. Diese geben freundlich Auskunft: Lifttreppe - Fraport Shuttle (Flughafen-Bahn) ins Terminal 2 dort zu Bereich E.
19:50 - Beim Check in angekommen lacht sich der Emirates-Mitarbeiter über meine Frage kaputt: "Stimmt es das Riemen von Rucksäcken die sich beim Transport irgendwo hängen bleiben, vom Gepäckpersonal abgeschnitten werden?" "Nein, das ist Unsinn!" Ich gebe meinen Koffer und den großen Rucksack als Gepäck auf und erhalte mein Flugticket.
20:00 - Nach der Personenkontrolle gelange ich in den vorderen Wartebereich von Gate E.
20:40 - Einlass in den Wartebereich von Gate E. Ich treffe auf die ersten Teilnehmer von "Travelworks". Während wir uns unterhalten, gesellen sich weitere Teilnehmer dazu.
21:30 - Das Boarding beginnt.
22:30 - Abflug nach Dubai. Das Multimedia-Angebot in der Boing 777 ist erstklassig: über einen Touchscreen am Plat sind Fluginformationen, Filme, Musik und Spiele alles kostenlos abrufbar.
23:59 - Nach dem Abendessen versuche ich zu schlafen.


Sonntag, 20. Oktober 2013

Der Abschied


Ich danke euch, meine Lieben, für alles. Es ist mir nicht leicht gefallen euch "Tschüss" zu sagen. Die gelungene Abschiedsfeier, die guten Wünsche, die vielen Aufmerksamkeiten, das Ständchen und die herzlichen Umarmungen haben mir gezeigt, wie wichtig ihr mir seit. Daher macht euch keine Sorgen, dass ich von Neuseeland nicht zurück komme. Ich gehe mit einem mulmigen Gefühl weg von meinem gewohnten Umfeld. Wo die Reise hingeht, weiß ich. Was mich dort erwartet, weiß ich nicht. Ich verabschiede mich bei euch mit den Worten: "Wir sehen uns wieder!"

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Zeitungsartikel vom 17.10.2013

Der Bericht, dass ich mal eben nach Neuseeland reise stand im Regionalteil der Thüringer Landeszeitung und der Thüringer Allgemeine.

Kommentar eines Freundes: Hey da ist wer in der Zeitung der sieht aus wie du!


http://www.tlz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Neugierig-auf-das-Leben-am-anderen-Ende-der-Welt-490312471