Taupo - Tongariro National Park
Village. Ich bin zu Gast bei Fiona und Peter die im Zentrum der
Nordinsel leben.
Der Weltumraddler: Einen Tag vor meiner
Ankunft haben die beiden zufällig auf dem Campingplatz nach einem
Musik-Konzert Michael aufgegabelt. Der Musikschullehrer aus Mainz ist
seit August letzten Jahres mit dem Fahrrad um die Welt unterwegs. Er
ist schon durch Großbritanien , sowie quer durch Nord- und
Südamerika geradelt (siehe Link zu Michaels Blog:
http://1xumdiewelt.jimdo.com).
Er kommt mit uns von Taupo aus in das Ferienhaus meiner Gasteltern in
den Tongariro National Park.
Meine Gastelter, Fiona und Peter sind
total Sportverrückt (; wie sich im Laufe des Berichtes noch erahnen
lässt ;).
Hund Kelili ist ist auch immer dabei.
Meine Arbeitsaufgaben:
Tongariro National Park Village.
Ihre Ferienhütte im Nationalpark braucht einen frischen Anstrich.
Das heißt: alter Anstrich ablösen mit einem Werkzeug mit Klinge um
die Farbschicht abzupellen, einer Schleifmaschiene und Schleifpapier.
Sicherheitshalber tragen wir Mundschutz. Denn der Feinstaub ist
sicher nicht all zu gesund in der Lunge.
Neue Farbschicht auftragen mit Pinsel
und Farbroller.
Busch umflanzen, Flaxing, firewood
stacking,
Taupo. Pflanzen beschneiden,
Wäsche machen, Essen kochen, Pete beim Internetseite (für seine
1-Mann-Haus-Renovierungs-Firma) gestalten unterstützen.
Kajaking
Taupo. Wir fahren Kajak auf dem
Waikato River: Achtung Wirlpoolalarm! Riskante Wirbkelströmungen
laden ungeübte Paddler zum kentern ein. Gut das Pete ein Kajak-Guid
ist. Wir kommen vorbei an einer „Hot Water“ -Quelle (ich nenne
sie auf den erstenblick „Granny Soup“ (Rentnersuppe) da nur alte
Leute sich dort tummeln.
An einem Kliff ist das Bungy Cafe auf dem
sich über 10 min lang ein junges Mädchen versucht in die Tiefe zu
stürzen. Sie wird von allen Seiten angefeuert und springt
letztendlich doch. Wer hier nackt einen Kaffee bestellt darf
kostenlos den Gummiband-Hüpfer wagen.
Mountainbiking
Horopito – Ohakune (Tongariro
National Park). Wir (Pete, Michael und ich) fahren Fahrrad auf
der „Old Coach Road“ (Fiona fährt das Auto und kommt uns vom
Ziel aus entgegen gejoggt, als Training für ihren Maraton im Mai).
Taupo. Wir (Pete, Fiona und ich)
„fliegen“ über den „Crater of the Moon“ (Mondkrater =
Name des Mountainbikeparks mit über 57 Strecken). Ich fliege
wirklich, nehmlich auf die Nase. Nur ein ordentlicher Schnitt - die
Pedale wollte sich beim trampeln in meinen linken Oberschenkel
bohren. Fiona meistert die Strecke auf ihrem „Single-Speed-Bike“
(Ein-Gang-Rad).
Taupo (Whakaipo Bay -Headland
und zurück). Pete und ich fahren ein Stück des „Great Lake Trail“
(großen See Route). Mit tollem Blick auf den Taupo See.
Taupo (Lakefront).
Gemütliche Fahrt auf ebener Strccke am Seeufer entlang.
Diese Gegend ist ein Muss für alle
Freunde von Mountainbiking (Bergfahrrad fahren = im Gelände radeln).
Ich bin begeistert von dem 2-Rad-Spaß-Angebot für alle
Altersgruppen und Ansprüche.
Hiking (Wandern/ Bergsteigen)
Whakapapa (Tongariro National Park).
Eine Wanderung im Weltnaturerbe des Nationalparks auf den über 2700m
hohen „Mt Ruapehu“ stehr an. Michael und ich wagen bei bewölktem
aber doch sonnigem Wetter den Aufsdtieg. Wir schummeln nur etwas: Wir
nehmen den Lift und wandern ab 2000m los.
Was immer noch 2h auf + 2 h
abstieg bedeutet. Es gibt keinen offiziellen Wanderweg. Daher
krakseln wir kreuz und quer durch den geröll- und
gesteinsbrockenartigen Steilhang hoch. Puh, das geht auf die Puste.
Hey, Schnee.
Oben angekommen drehen wir auf dem Dome (Kuppel) den
Schluss meines Karnevalsgrußvideos an Ochstedt. Danke Kameramann
Michael. Der Berg hat viele Gipfel, einen Kratersee, ein Platteu die
sich traumhaft in die 360°-Sicht einfügen.
Von hier oben bietet
sich uns ein Ausblick über die Wolken weit in das Land hinein.
Nach erfolgreichem Abstieg und
pünktlichen Lifterreichens (da letzte Abfahrt 4 pm / 16:00 ist)
gehen wir am Fuß des Berges noch in das Informationszentrum /
Vulkanmuseum. Hier gibts Kiwivögel. Aber nur unechte :(
Mangatepopo – Ketetahi (Tongariro
National Park). Die berühmte „Tongariro Alpine
Crossing“-Tour (Durchqeurung) darf natürlich auch nicht
fehlen. Zu Fuß begehen wir (Fiona, Michael und ich die 30 km lange
Strecke. Diese Landschaft ist reich an aktiven Vulkanen. Davon zeugen
die dampfenden Krater und der erträgliche Geruch nach faulen Eiern
(Schwefel).
Schwimming (eher Planschen)
Taupo. Wir schwimmen im Lake
Taupo. Dieser Kratersee ist so groß, das ganz Shanghai darin Platz
hat. Vor 2500 Jahren ist der Vulkan das letzte mal ausgebrochen. Es
besteht also keine Gefahr sich zu verbrühen. Hier gibt es Stein,
Kies und Sandstrand. Das ändert sich alle paar Kilometer.
„Volunteering“ (Freiwilligenarbeit)
bei der „Great Lake Relay“
Eine beeindruckende Erfahrung war mein
freiwilliger Arbeitseinsatz bei der „Great Lake Relay“ (Großer
See Lauf = Sportveranstaltung). Über 200 Gruppen mit insgesamt 3400
Teilnehmern kämpfen sich laufend, rennend (und humpelnd) die 160 km
lange Runde um den Lake Taupo herum. Als sogenannter „Tailend –
Charlie - Marshall“ (Schwanzende - Helfer= Aufräumtrupp) habe ich
einen Tag lang meinen Gastvater Peter assestiert. Alt und Jung, dick
und dünn, Arbeitskollegen und Freundeskreise, Vereine und
verschiedene Kulturen sind mit dabei. Sogar eine Mannschaft mit
Blinden laufen unter der Hilfe von Begleitläufern und Fahrradfahrern
die gesamte Strecke (und sind nicht unter den Letzten, die das Ziel
erreichen).
Von allen Familien, bei denen ich zu
Gast war, habe ich angeboten bekommen, gerne wieder zu Besuch zu
kommen. Dankend habe ich die Einladung aufgenommen und wurde mit
herzlichen Umarmungen verabschiedet.
















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