Sonntag, 24. November 2013

Was von Tag 27 bis 33 geschah...



Tag 27: „Flowerpicking, die zweite“
Mein neuer Boss heißt Simon kommt aus China und ist ein netter Ü50-er. Er sagt und zeigt mir wie ich zu pflücken habe. Er ist sehr genau. Nur die reifen und offenen Blüten pflücken. Ich schaffe 17kg.

Tag 28: „Kümmern um eine neue Bleibe“
Ich rufe Heike an. Sie sagt 30$ pro Tag inklusiv Essen und Trinken.

Tag 29 „Ein normaler Tag auf der Orchard“
Ich sage: "Nihau" und die Chinesinnen antworten lachend mit "Gutten Tak" :)

Tag 30: „Ich ziehe um“
Nach der Arbeit verabschiede ich mich von der WG. Leider ist Mairi auf Arbeit. Ich fahre zur neuen Bleibe bei Heike und Bryan in Welcome Bay.

Tag 31: „Payment of Kati Kati“
Nach der Arbeit fahre ich nach Kati Kati um meinen restlichen Lohn von Naresh zu holen. Erst ewig warten, dann freundliche Begrüßung, Geld und gute Reise.

Tag 32: „Jobangebot – Flat view () – F*#? off (… kann mich mal *#?)“
Simon erzählt mir das ich mit einigen meiner chinesischen Kollegen auf einer Plantage in Te Puke "Male Pruning" (männliche Kiwibäume beschneiden) machen kann.
- Besuch von Jill und Greame (Kiwi Pollen) in der Plantage. Greame sagt er meldet sich bei mir nochmal wegen einem Job.
- In Papamoa habe ich einen Besichtigungstermin bei Kam. Das Haus sieht ungepflegt aus. Er ist nicht da. Ich rufe ihn an. Er kommt vom BBQ am Strand. Er ist 35, Grundschullehrer. Es waren schon 2 Pärchen zur Besichtigung da und er entscheidet sich bis morgen wen er nimmt. Ich denk mir so na klar eines der Pärchen, denn dann bekommt er mehr Geld. So ist es dann auch.

Tag 33: „Sonniger Sonntag“
Ich mache mich für um 10:00 zur Kirche auf. Ich Probiere heute die Wesley Church aus. Als ich ankomme lese ich das der Gottesdienst um 9:30 beginnt. Na dann nicht. Eine ältere Dame kommt raus, ruft undwinkt mich zu sich: Komm herein. Kein Problem das du jetzt erst kommst. Du bist jederzeit willkommen.
Nach der Messe mit Orgelmusik ist Kaffee-Empfang im Gemeindesaal. Einige Leute kommen interessiert zu mir, stellen sich vor, fragen wer ich und wo ich her komme. Kathy und Roger laden mich zu sich zum "Lunch" (Mittagessen) ein. Ich lehne dankend ab, da ich leider zur Arbeit muss. Wir tauschen Kontakte und versprechen uns auf ein andern mal.

Sonntag, 17. November 2013

Wochenzusammenfassung Tag 20 – 27

Tag 20 - Jobaussicht - Autosuche 
Auckland. Jobsuche im Office meiner Reiseorganisation. Eine gute Aussicht für Tauranga auf einer „Kiwi Fruit Orchard“ (Kiwifrucht Plantage).
Meine Gastfamilie (speziell Torri's Freund Garreth) hilft mir mit der Auto-Recherche über das Internet.
Noch ein paar Abschiedsfotos mit Kym und Neil schießen.
Kym und Neil waren die besten Gasteltern die ich mir vorstellen konnte. Danke.


Tag 21 – Autokauf – Roadtrip - Tauranga
Heute mache ich mich mit dem Intercity-Bus für 18 $ von Auckland nach Hamilton auf.
Hamilton. Dort kaufe ich vom Gebrauchtwagenhändler einen „Station Wagon“ (Kombi) für 2000 $ NZ. Gemeinsam mit dem Händler fülle ich bei der Post die Formulare für die Ummeldung des Fahrzeug-Besitzers aus. Und er muss die Straßenzulassung um 4 Monate für das Fahrzeug verlängern. Die erste lange Fahrt zurück nach Auckland im Linksverkehr klappt super. Die integrierte Automatikschaltung macht es mir sehr einfach. So lange ich dem Vordermann hinterher fahre kann nichts schief gehen. Auckland. Ich packe meine Sachen ins Auto, schließe noch „Online“ (im Internet) eine günstige Autoversicherung für Rucksacktouristen ab und verabschiede mich von meiner Gastfamilie. Ihr Kommentar zum Auto: „Nice vehicle“ (gutes Auto). Mein Kommentar: „It looks like a RAT but it runs like a TIGER!“ (Sieht aus wie eine Ratte aber läuft wie ein Tiger). Sie sagen mir das noch nie ein Gaststudent ihr Haus mit einem Auto verlassen hat. Als ich davon fahre, winken sie mir hinter her.
Mein neues Auto im Sonnenuntergang


Tauranga. Ich habe mich bei Miriam und Daniel aus Deutschland angemeldet. Sie beide machen als Pärchen seit September ebenfalls Reisen und Arbeiten in Neuseeland. Miriam kommt aus Birkungen. Wir kennen uns schon von Früher durch gemeinsamen Musikprojekten im Eichsfeld. Ihr Freund kommt aus dem Erzgebirge. Sie haben sich beim Studium kennengelernt. Im Ortsteil „Maunganui“ haben sie eine Wohnung unmittelbar am Strand mit 3 weiteren Mitbewohnern: Mairi aus Schottland, David aus England und Alex aus Chile. Jeder von ihnen arbeiten um die eigene Reisekasse aufzubessern. Interessant welche Geschichten sie erzählen und was für Erfahrungen jeder von ihnen gesammelt hat. In ihrer Wohngemeinschaft darf ich für ein paar Nächte „Couchsurfing“ (soziales Netzwerk im Internet für kostenneutrales Übernachten) machen.

Couchsurfing bei: Daniel, Miriam, Alex und David (Mairi ist leider auf Arbeit als wir das Foto schießen).


Tag 22 – Jobsuche – Einkauf - Erklimmen des Mt Maunganui
Ich versuche die Kontakte für einen Job anzurufen. Ich hab kein Netz. Mist.
Ich fahre in das Zentrum von Tauranga. Ziel: „Pack'n'Save“ (günstigster Nahrungsmittelladen) und „Warehouse“ (Laden wo man fast alles bekommt).
Voll gepackt mit tollen Sachen ...

Leider muss ich beim Weg auf die Bank feststellen, das ich kein Geld abheben kann, da die Transaktion vom deutschen Konto auf mein Kreditkartenkonto noch nicht abgeschlossen ist. Mist.
Immerwieder versuche ich mit meinem Handy zu telefonieren. Kein Netz.
Ich erklimme den Berg „Mt Maunganui“ zum gleichnamigen Stadtteil. Herrliches Wetter, interessante Natur, viele Sportler die den Berg hoch und runter joggen. Eine tolle Aussicht auf Tauranga und die angrenzende Hügellandschaft sowie die Ostküste und das Meer.
Blick vom Mt Muanganui auf Tauranga: Das ist nur der Stadtteil "Muanganui" und ein Teil "Papamoa".
Das ist ein Neuseeland Schaf. Erkennt man eindeutig am Wasser im Hintegrund :)

Suchbild: finde das Kaninchen

Sieht aus wie ein Postkartenmotiv oder?


Meer, steinige Küste, Rasen und dan Berghang.
Zwei Skydiver lassen sich mit ihrem Lenkschirm von der konstanten Aufwinden die vom Meer kommen gekonnt an der Klippe auf und ab treiben. Zur Belustigung für eine Gruppe indischer Studenten, die das ganze mit ihren Handys filmen.
Der Skydiver und die Indischen Studenten.

 Beim Abstieg spricht mich ein älterer Herr an. Wir halten Smaltalk.



Tag 23 – Jobsuche in Tauranga und Umgebung 
Mit den Arbeitgeber-Kontakten von Miriams und Daniels Wohngemeinschaft mache ich mich auf die Jobsuche. Erst im Stadtzentrum grase ich ein paar Adressen ab:
- "trade staff" (Fachpersonal, Arbeits-Agentur): Ich trage mich in eine Liste ein. Ich werde per Anruf benachrichtet wenn es Arbeit gibt.
- "work&income"(Arbeit und Einkommen, Arbeits-Agentur): Ich müsste mich erst per Anruf registrieren und dann kann ich mich für Jobs bewerben.
- "goverment for children, youth and family" (Staatliches Amt für Kinder, Jugend und Familie): Ich könne mich nur online bewerben.
- "Backpacker Center Tauranga" (Jugendherberge): Dee/ Gee erklärt mir, dass momentan das Hostel ausgebucht ist und ich mich in 3 Tagen nochmal melden soll. Er kann mir Arbeit verschaffen aber nur wenn ich im Hostel wohne.
Kati Kati. Ich probier es bei einigen „Packhouses“ (hier werden Früchte verpackt). Die Saison beginnt hier erst Ende Januar. Aber ich bekomme im "Pack'n'Cool" eine Nummer für Naresh.
Zurück in Maunganui kaufe ich eine 2degree- SIM-Karte + 20$ Guthaben (im Countdown). Rein ins Handy. Naresh anrufen. Ja, komm morgen vorbei ich habe Arbeit. Ein Erfolg.

Tag 24 & 25 – „Flower Picking“ 
Ich fahre für um 8:00 morgens über 40 km von Muanganui bis Kati Kati und fange an mit „Male-Kiwiflower-Picking“ (männliche Kiwiblüten pflücken). Mit mir arbeitet die deutsche Maria. Sie sagt das ist alles Abzocke und Ausnutzung. Ich werde pro kg mit 5,50$ bezahlt. Oh Mann, ist das harte Arbeit. Ich habe jeden Tag Nacken- und Rückenschmerzen vom nach oben gucken und über Kopf pflücken. Denn die Kiwibäume werden in der 4 Hekta großen „Orchard“ (Plantage) auf einer Höhe von 1,55 bis 1,80 gehalten. Ich arbeite bis um 17:30 mit einer Mittagspause. Zwischendurch immer Trinken. Und aufpassen das alle Körperstellen die mit der Sonne in Berührung kommen gut geschützt sind. Entweder mit Kleidung oder Sonnenkrem. Am ersten Tag schaffe ich 8 kg zu pflücken. Der tagesbeste Pflücker schafft über 50 kg. Wie soll das gehen? Am zweiten Tag sind es bei mir schon immerhin über 15kg.  Ich steigere mich.

Auf der Kiwi Fruit Orchard (Plantage).

Ein Igel läuft mir über den Weg.

Ich soll möglichst die geschlossenen reifen männlichen Blüten pflücken.


Tag 26 – „Church“ (Kirche) mal anders
Tauranga Zentrum. Heute möchte ich in die Kirche gehen. „Holy Trinity“ (Heilige Dreifaltigkeit) hört sich gut an. Von außen sieht es aus wie ein Theater. Am Empfang werde ich freudig begrüßt und bekomme ein Namensschild. Ich werde einem netten Rentner-Ehepaar zugeteilt, die mich „an die Hand nehmen“, damit ich mich zurecht zu finde. Ich betrete kein Kirchenschiff sondern einen Saal mit Bühne und Kinosesseln. Der Gottesdienst wird jeden Sonntag von einer professionellen Kirchen-Band gestaltet und mit Beamern der Liedtext an die Wand projiziert. Jeder singt mit und bewegt sich. Es ist eine anglikanische Kirche. Interessant. Nach der Messe werde ich beim Kaffee-Empfang einer deutschen Frau vorgestellt die mit einem Neuseeländer zusammen ist. Heike und Bryan laden mich zum „Lunch“ (Mittagessen) zu sich nach Hause ein. Bryan steigt zu mir ins Auto und lotzt mich zu ihrem ca 15 km entfernten Haus im Stadtteil Ohauiti. Heike kauft der Weil noch schnell ein. Es kommen noch 3 andere Gäste. Alles sehr nette Rentner. Zum Essen  gibt es als Vorspeiße leckeren Fisch, als Hauptgang frischen Räucherfisch (mit Manuka-Holz gerächert) mit Kartoffelauflauf und zur Nachspeiße Pavlova (real Kiwilike, unbedingt innen noch kremig) mit Vanille-Eis und Erdbeeren. Die beiden geben mir Kontaktdaten von Freunden die für mich Arbeit eventuell Arbeit haben. Ich bleibe bis nach dem Rugby-Spiel England gegen die "All Blacks" und verabschiede mich dann. Heike sagt falls ich mal eine Übernachtungsmöglichkeit brauche ist das bei ihnen kein Problem. Danke. Ich rufe noch am selben Tag an. Von Jill und Graeme bekomme ich eine Adresse wo ich morgen um 8:00am anfangen kann.

Tag 27 – Neuer Arbeitsplatz - Selbe Aufgabe - bessere Bezahlung
„Welcome Bay Orchard“: Ab heute habe ich einen neuen Job. Zwar ist es die gleiche Aufgabe aber dafür werde ich bessere bezahlt. Ich bekomme 7$ pro kg. Noch dazu ist es ein kürzerer Weg zur Arbeit. Simon, mein neuer Chef ist Chinese. Sehr nett. Aber auch sehr penibel. Die Ausrüstung ist professionell: eine Rucksack den man vor dem Bauch trägt und durch einen Karabinerhaken nach unten zu einem Schlauch öffnen kann. Das ist viel einfacher.

Sonntag, 10. November 2013

Tag 17 bis 19 - "Boys Weekend in Coromandel"

Tag 17 - Mein Gastvater, Neil, hat meinen französischen Gastbruder Vincent und mich in ihre „Bach“ (Neuseeland-englisch für Wochenendhaus) nach „Cooks Beach“ eingeladen. Am Freitag, nach der Schule, packen wir unser Zeug + Proviant in und auf Neils Auto und fahren los. Nach 3 Stunden Fahrt erreichen wir "Cooks Beach" und unser „Boysweekend“ (Männerwochenende) kann beginnen. Erste Atraktion: kaum das wir angekommen sind bittet uns Neil das 2 Sitzer Sofa auf seinen 70 Jahre alten Traktor mit hinterer Hebebühnenfläche zu stellen. Und fertig ist die „Beach-Limo“ (Strand-Luxus-Taxi), wie Vincent das Gefährt nennt. Ein einzigartiges Fahrerlebnis.

Traktor + Sofa = Beach-Limo
Spritztour mit der "Beach-Limo"

Yeapy, wir sind am Strand!
Tag 18 - Am Samstagmorgen machen wir eine Kayaktour auf.
Kayak + Paddelboard per Traktor an den Strand fahren.
 Es geht zum „Cathedral Cove“ (hier wurde unter anderem eine Szene des Filmes „Chroniken von Narnia - Prinz Caspian“ gedreht).
Nach 1,5h Paddeln erreichen wir "Cathedral Cove"

Christoph (links: Waschbärbauch) zieht den Fels (rechts) aus dem Meer :)

Cathedral Cove: Wir waren hier!
Am Nachmittag ist "Nappingtime" (Zeit für ein Nickerchen): Während ich schlafe, bastelt Neil eine Krone aus "Flax" (sehr strapazierfähige faserige Pflanze). Als "Topping" (oben drauf) Rosmarin (wächst hier Buschhoch). Ich erwache und werde von Neil zum "King of Germany" (König von Deutschland) gekrönt.
Neil mit Machete:"Sir Christoph, King of Germany"
Mutprobe: Neil popelt mit Machete - ich muss zu sehen :))
Und am Abend fahren wir zum „Hot Water Beach“ (Heiß Wasser Strand) zur „Low Tide“ (Ebbe). Da Wochenende und 17:00 eine angenehme Zeit ist, sind hier dementsprechend viel zu viele Leute die ihren „Pool“ (Becken) gebuddelt haben. Ich halte meinen Zeh in das bis zu 70 Grad heiße Wasser, was an bestimmten Stellen mit wenigen Spatenstichen aus dem Sand sickert. Das reicht mir.
Hot Waterbeach: "Au, ... ist das heiß!"

Abendessen (nicht die Zitronen die hier in jedem Garten wie Unkraut an den Büschen wachsen, sondern)...

... "Fish&Chips"(fritierter: panierter Fisch und Kartoffelstifte / Pommes) am Strand.

Tagesende: Lagerfeuer + Gitarre
Tag 19 - Für Sonntag morgen hat sich unser „Expedition-Leader“ (Forschungsreise Leiter :) Neil etwas besonders ausgedacht: „shell fish catching“ (Muscheln fangen). Dafür stehen wir um „7 am“ (sieben Uhr am morgen) auf und fahren mit der „Beach-Limo“ an das eine Strandende. Knietief ins Wasser stellen und Hände in den Sand graben. Ich ertaste was. Das sind „Tourtour“-Muscheln.
Shell fish catching: "Tourtour"

Als unsere Kühlbox gut gefüllt ist machen wir uns auf zum anderen Strandende. Wir laufen Barfuss. Aber nicht über Sand sondern einzig über scharfkantige Muscheln: „Au...au...au...“. Hier gibt’s „Pipi's“ (diese Muscheln können spucken wenn man sie aus dem Wasser nimmt).

"Collect some Pipi's" (Einsammeln von einigen Pipi-Muscheln). Neil: "Good, isn't it!" (Gut oder nicht) Vincent:"No points, Expedition-Leader. Look it hurts." (~"Keine Punkte für ... dich, ... das tut weh.)

Dann bleiben sie in frischem Meerwasser für ein paar Stunden in der Kühlbox um den Sand auszuspühlen.
Neil schmeißt den "BBQ" (Grill) an und drauf mit den lebenden Muscheln. In meiner Fantasie hör ich jede einzelne schreien. Passend zu der Szene öffnen sie nach wenigen Minuten die gegengleichen Muschelschalen.

Vinc und Neil beim Muscheln grillen.
Eine Schalenhälfte ab. Nach belieben mit etwas Zitronensaft und Pfeffer (eigentlich brauch man kein Salz) würzen und Weichteil aus der Schale frei beißen. Mir schmeckt es.


Ich esse zum ersten mal Muscheln.
Am Nachmittag machen wir noch eine kleine Tour an der Küste entlang.
"Shakespeares Bluff": Blick auf "Cooks Beach"

Hier gibts sogar "Crazzy french Monkeys" (verrückte französische Affen :)
Und Kiwis die geschäftlich unterwegs sind ;-P

Ich weiß nicht mehr wie diese Stelle heißt. Aber ist auch schön.
Am Abend sind wir wieder in Auckland. Das neusseeländische Rugbyteam die "All Blacks" spielen heute in Paris gegen Team Frankreich. Neil und Vinc ziehen sich schon das ganze Wochenende wegen dem Spiel auf (aus Spaß). Die All Blacks sind dafür bekannt vor jedem Spiel ihren einstudierten Maori-Kriegstanz, den "Harka", aufzuführen. Dieser soll den Gegner einschüchtern: Beeindruckend. Ich finde diese Sportart ist ähnlich wie "Amarican Football" (Amerikanische Ballsportart) aber ohne viel Körperschutz. Rauh, viel Körperkontakt, dreckig, blutig und der Rasen sieht aus als wäre eine Horde Büffel darüber gefegt. Ist auch so. Die All Blacks gewinnen knapp.

Mittwoch, 6. November 2013

Schlagt mal die Zeitung auf und ihr ...

... könnt lesen was ich so die letzten 14 Tage im Kiwiland getrieben habe.
... seht das hier sogar Eichsfelder anzutreffen sind.
Das alles gibts dann bald, irgendwann, wenn ich dazu komme noch vertiefend, mit mehr Details hier, auf meinem Blog! "Cheers" (Grüße) vom NeuseelandChristoph

http://eichsfeld.tlz.de/web/lokal/detail/-/specific/TLZ-Serie-Eichsfelder-in-der-Welt-unterwegs-1-Alltag-in-Neuseeland-1571219063

Sonntag, 3. November 2013

Wochenrückblick 1: Tag 12 - 17

Tag 12 - "Car Fair" auf dem Automarkt mit Vincent. Erste Testfahrt im Linksverkehr. Gut das Ali der Autoverkäufer mich freundlich als Beifahrer einweist.

Tag 13 - "-Mäh-ybe" Vincent und ich wollen nach der Schule im "One-Tree-Hill-Park" nach Rugbyspielern ausschau halten, die uns mitspielen lassen. Dort angekommen sind aber nur Cricketspieler. Wir entscheiden uns daher den Hügel zu erklimmen. Dafür gehen wir über eine Treppenbrücke auf eine Schafswiese. Mitten in der Stadt ländliche Atmosphäre. "Mäh" hier und "Mäh" da. Plötzlich entdecken wir ein junges Schaf was einen Abhang runter springt. Hast du das auch gesehen? - Ja! Wir lachen. Da kommt also "Downhilling" her. Hoffentlich hat es sich nichts getan. "Mäh-ybe" (vielleicht) geht es ihm gut. Denn als wir nach unten blicken ist da kein Schaf mehr. Verrückt. Andere Länder andere Schafe :) oder machen das deutsche Schafe auch?

Tag 14 - Regentag: Ich hab heute im "Warehouse" (Geschäft wo es nahezu alle Waren gibt) einen Rugby-Ball gekauft. Vincent freut sich rießig als ihm meien Kauf zeige. Leider regnet es heute. Wir können nicht spielen.

Tag 15 - "Guy Fawkes Day": seit 5 Tagen knallt, kracht und leuchtet es Tag und Nachts. In den letzten Tagen durften Feuerwerkskörper verkauft werden. Neuseeland hat als relativ junge Nation nicht viele eigene Feiertage. Daher werden die vorhandenen ordentlich ausgenutzt. Da der Antiheld Guy Fawkes es nicht geschafft hat, das britische Parlament zu sprengen, feuert die ehemalige britischen Kolonie eben Raketen und Knaller in die Luft.

Tag 16 - Kamerakauf: Da ich mir mir heute eine gebrauchte Spiegelreflexkamera gekauft habe (Nikon D60) kann ich sie bei dem Gewitter nur in meinem Zimmer ausprobieren. Ich habe nicht aufgeräumt :)

Tag 17 - Letzter Schultag:Jeden Freitag werden Studenten am Englisch-College in Auckland verabschiedet. Wer will darf eine Rede schwingen. Auch ich nehme das Micro und versuche die besten Worte einzubauen die ich bisher gelernt habe. Unter anderem: „Bugger“ (sozialvertrtäglich aus gedrückt für: dumm gelaufen). Leider kennen das Wort nur die Lehrer. Meine Klassenkameraden verabschieden sich von mir und bedauern das ich gehe. Wir bleiben über ein Soziales Netzwerk in Kontakt. Wir schießen ein Klassenfoto als Erinnerung für mich an meine Englischklasse


Samstag, 2. November 2013

Tag 11 - "Eichsfeldder treffen sich Teil I"

Gestern kam Vincent aus Frankreich in meiner Gastfamilie an. Wir halten Smaltalk (kleines Gespräch) währen Kym uns ein spezielle „Sandwich“ (belegtes Brot) macht (Toastbrot, Käse, Kochschinken, Zwiebelmarmelade, alles geröstetes). Sein Jetlag hat ihn ganz schön müde gemacht. . Neben ihm sind gestern Abend auch noch 3 Südinsel-Freundinnen von Kym eingetroffen. Sie sind sehr interessiert an Europa und fragen uns über unsere Heimat aus. Wir sind herzlich eingeladen, sie zu besuchen, wenn wir die Südinsel besuchen. Am Nachmittag treffe ich mich in der Stadt mit Laura. Sie ist Eichfelderin. Genauer gesagt kommt sie aus Kallmerode und ist bereits seit 3 Monaten als „Au Pair“ im Stadtteil „North Shore“. Sie hat sich schon sehr gut eingelebt und berichtet mir von ihren bisherigen Erfahrungen. Gemeinsam mit anderen deutschen „Au Pair“-Mädchen trifft sich jedes Wochenende in der Stadt. Da unser beider Freund aus Deutschland über Weihnachten und Silvester nach Neuseeland kommt wir verabreden uns für eine gemeinsame Reise.

Freitag, 1. November 2013

Tag 10 - "Halloween-Party"

„Halloween“ (heidnisches Fest an Allerheiligen) ist in Neuseeland ähnlich wie in Deutschland. Es ist ein amerikanisch angehauchtes, bunt, gruseliges Fest, an dem sich einige Kiwis beteiligen: Kinder, Geschäfte und Veranstalter.
...
17:00 - Neil und ich durchwühlen den Kostümschrank der Familie. Zylinder, grüne Spitzohren, Zauberstab, schwarze Krawatte. Ich gehe heute mit einem Kostüm meiner Gasteltern als irischer Kobold zur Halloweenparty (Feier) von meiner Englischschule.
18:00 - Vincent aus Frankreich kommt an. Er ist mit dem Bus vom Flughafen zum Haus gefahren. Sein Jetlag sieht man ihm an. Er ist trotzdem sehr freundlich und froh das er angekommen ist. Begrüßung und "Smaltalk" (Kleines Gespräch).
19:00 - Kyms Freundinen von der Südinsel kommen an. Mit schrillen Frauenstimmen begrüßen sie sich lachend und fallen sich in die Arme. Auch ich werde von ihnen herzlich begrüßt. Anschließend ist "Dinnertime" (Zeit für das Abendessen).



20:55 - Neil setzt mich am Pub im Stadtteil "Parnell" ab. Als ich reingehe bestürmen mich schon ein Pulk als blutige Krankenschwestern verkleidete Asiatinnen, eine davon aus meiner Klasse und wollen ein Foto mit mir. Über die Hälfte der 200 Studenten sind in dem gemieteten Pub (Bar) und tragen die unterschiedlichsten schaurigen Verkleidungen. „Gevatter Tod“ gewinnt den Preis für das beste Kostüm. Ich treffe noch einige andere Leute die ich von den vergangenen Schultagen bereits kenne. Ab und zu schießt immer mal jemand ein Foto. Die Stimmung ist ausgelassen und die meisten tanzen.
00:00 - Hört die Musik auf zu spielen und wer nicht nach Haus geht, begibt sich zu den Nachtclubs am Hafen. Da ich mal wieder keinen Plan vom Bussystem habe, trete ich die mindestens 8 km weite Wanderung quer durch die Stadt an. Eine gute Möglichkeit den nächtlichen Sernenthimmel zu betrachten, der auf der Südhalbkugel sich anders presentiert als zu Hause in Deutschland.
03:00 - Komme ich, fast im Laufen einschlafend, an und falle ins Bett.