Montag, 30. Juni 2014

Juni Mein Artikel an die Eichsfelder Landeszeitung

Thüringer Besuch, hohe Stürze und maorische Gastfreundschaft

Seit 7 Monaten erkunde ich nun schon Neuseeland. Es gibt so viel zu entdecken und jeder Tag ist ein Erlebnis. Ich möchte euch Leserinnen und Leser auch an meinen neusten Abenteuern im Kiwiparadies teilhaben lassen.

Thüringer Weltenbummler zu Gast bei eichsfelder Neuseelanderkunder
Auckland. Besuch aus der Heimat. Die beiden thüringer Weltenbummler Daniel aus Küllstedt und Claudia aus Floh (Schmalkalden-Meiningen) kehren bei mir dem eichsfelder Neuseelanderkunder ein. In meiner maorischen Gastfamilie darf ich die beiden beherbergen. Seit 92 Tagen schlafen die beiden nun schon im Zelt und wollen auch jetzt mit dieser Tradition nicht brechen. Die warme Dusche und eine deutsch-neuseeländische Mahlzeit (Kartoffelpuffer mit Kumera) nehmen sie dankend an. Wir erzählen uns Reisegeschichten und am nächsten Morgen helfe ich ihnen beim Sachen packen. Den ihr Flieger bringt sie nach Südamerika. Wir stellen fest, dass wir am gleichen Tag mit nur 2 stunden unterschied am Frankfurter Flughafen wieder in Deutschland landen und versprechen uns dort wieder zu sehen. Gute Reise.

Ausflug zu dunklen feuchten Expeditionen und hohen Stürzen
Waitomo Caves. Ich plansche mit kanibalischen Glühwürmchen in einer der über 200 dunklen Höhlen von Waitomo. Die blauen Leuchtpunkte der streichholzgroßen Würmer an der Höhlendecke erzeugen den Eindruck eines nächtlichen Sternenhimmels. Mit Neoprenanzug, Helm und Schwimmreifen geht es mal schnell und spritzig und mal entspannt und im Dunkeln durch das kalte Höhlen-Wasser. Danach gibt’s ne heiße Dusche. Bei einer heißen Schokolade erfeue ich mich an meinen Glühwurm-Fotos.

Taupo. Ich gehe in 15'000 Fuß Höhe aus einer Tür und brauche ca 5 Minuten bis meine Füße den Boden berühren. In der Zwischenzeit falle ich gemeinsam mit meinem Tandemspringer Andy mit einer Geschwindigkeit von 200km/h der Erde entgegen. Nach den ersten Schrecksekunden genieße ich den atmosphärischen Tauchgang. Die Luft hat eine gewaltige Kraft, die sich gegen meinen stürzenden Körper stemmt. Die Sonne scheint. Und ich habe eine klare Sicht auf die Landschaft des herbstlich frischen Tages. Der Taupo See liegt ruhig und die schneebedeckten Berge des Tongariro Nationalparkes grüßen aus der Ferne. Der Waikato Fluss schlängelt sich durch die geothermale Landschaft von zentralen Nordinselplateaus Neuseelands. Nur mein Ohr will bei diesem Spaß nicht mitspielen. Es schmerzt, weil es den Druckausgleich nicht so schnell bewältigen kann. Als Andy die Sicherheitsleine zieht, reißt uns der sich entfaltende Fallschirm abrupt in die entgegengesetzte Richtung. Wir gleiten gemächlich dahin und segeln dem Flugplatz entgegen. Füße hoch. Als wir landen schlittern wir noch ca 5m über das Gras. Ein unbeschreibliches Gefühl durchströmt meinen Körper. Fantastisch.

Auf ans Nordkapp
An meinem langen Wochenende (meine Gastfamilie ist auf Kurzurlaub) bereise ich den nördlichsten Zipfel Neuseelands. Auf meinem Weg liegt im Wald „versteckt“ der ...
Tane Mahuta. Der Gott des Waldes befindet sich im Waipoua Forest. Er ist der größte noch lebende Kauribaum Neuseelands. Schnell ein Foto mit dem imposanten Waldgott aufnehmen und weiter geht’s nach...
Kaitaia. Zu Gast bei Nanny Maki (Mutter von meinem Gastvater). Sie ist eine nette Maori-Dame und lebt mit ihren 2 Hunden in der nördlichsten Stadt. Sie empfängt gerne Gäste. Ich bringe leckere Gastgeschenke mit, welche wir sogleich verzehren. Wir unterhalten uns über Familiengeschichte und Maorikultur. Ich zeige ihr auf meinem Laptop Reisefotos und sie interessiert sich sehr für meine Berichte zu den Bildern.
Cape Reinga. Der nördlichste Punkt Neuseelands stand auf meiner Liste der Reiseziele bisher noch aus. Für die Maori ist dies ein spiritueller Ort, an dem die Seelen der Verstorbenen in die Nachwelt übergehen. Ich beobachte wie die zwei Meere aufeinandertreffen: die tasmanische See und der pazifische Ozean. Ein Leuchtturm schmückt die Klippe und der Rundumblick offenbart ein Naturschauspiel von Meer, Küste und der tapferen Vegetation die sich selbst von scharfen Meeresbrisen und der enormen Wasserkraft nicht unterkriegen lässt.
Te Kau. Auf meiner Rückfahrt vom Kapp halte ich auf einen Tee bei Onkel Richard (Bruder meines Gastvaters) an. Er läd mich sogleich zum Angeln am 90 Meilen-Strand ein. Für ein Wochenende könne ich bei ihm und seiner Maori-Familie bleiben. Ich bedanke mich für das Angebot und wir verbleiben, dass wir uns für eines der kommenden Wochenenden verabreden.
Russell. Ich besuche meine ehemalige Gastfamilie, bei der ich als Helfer Ende Januar schon für 3 Wochen gewesen bin. Wie alte Freunde begrüßen wir uns. Für 2 Tage arbeite ich mit ihnen auf dem Millionärsanwesen und darf meine Lieblingsjobs machen: Quad fahren (ausgerüstet mit einem Wasser-Tank da wir gegen Unkraut sprühen) und Rasenmähertraktor fahren (es gibt Flächen zu mähen die 3 Fußballfeldern entsprechen). Ich habe den ganzen Tag Spaß. Nach der Arbeit freuen sich die beiden Söhne der Familie mich als Spielgefährten in Anspruch zu nehmen. Aber leider muss ich dann wieder Abschied nehmen und zurück zu meiner Aupair-Familie fahren.

Teachers Aide an der Waldorfschule
Auckland. Für die nächsten 3 Wochen bin ich die permanente Vertretung des Lehrerhelfers in Klasse 1 der „Michael Park School“ im Stadtteil Ellerslie. Das heißt ich versuche Aupairjob und Zweitjob unter einen Hut zu bekommen. Die erste Woche habe ich nun schon erfolgreich überstanden. Ich stelle mich neuen Herausforderungen und darf sogar in Kleingruppen Matheunterricht geben. Es ist ganz schön schwer den Unterricht zu gestalten und eine Disziplin der Schüler zu wahren, damit ich auch Lehrstoff vermitteln kann. Da das ganze natürlich auch noch alles auf Englisch ist macht die Sache noch kniffeliger. Denn was ich auf deutsch sagen würde, muss ich erstmal im Kopf übersetzen. Irgendwie klappt es dann doch. Einmal in der Woche findet im Auditorium ein Pausenkonzert statt. Dieses mal sind auch 2 meiner Jungs dabei und presentieren eine maorische Sing- und Tanzdarbietung in ihrer Gruppe. Ich nehme das ganze auf Video auf und wir schauen es uns zu Hause an.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Far North - Tane Mahuta - Kaitaia - Cape Reinga - Russell

Far North

Tane Mahuta. Ich besuche den Gott des Waldes. Er ist der größte noch lebende Kauribaum in Neuseeland. Die anderen Riesenbäume holzten die europäischen Siedler vor über 200 um und nutzten sie als Schiffsmasten. Der Baum ist mächtig in Größe, Form und Aussehen. Die Rinde sieht aus wie Schuppen. Etwas kränkelt seine Krone.Vielleicht ist ein Sturm durchgefegt.

Kaitaia. Ich bin zu Gast bei "Nanny Maki" (Mutter meines Gastvaters). Sie ist eine liebenswerte Maori-Oma, die allein mit ihren zwei Hunden in der nördlichsten Stadt wohnt.

Cape Reinga. Der nördlichste Punkt von Neuseeland und der Nordinsel. Hier treffen sich zwei Meere:

Te Kau. "Oncle Richard" (Bruder meines Gastvaters) hat extra für mich einen blauen Behälter an seinen Briefkasten gehängt, damit ich sein Haus finde. Er läd mich zu einem Tee ein.

Russell. Wieder in der "Bay of Islands" bei meiner ehemaligen Gastfamilie, wo ich im Februar schon für 3 Wochen gewesen bin. Sie begrüßen mich wie einen alten Freund.


Montag, 12. Mai 2014

Waitomo Caves - Taupo Skydive

Waitomo.
Cave. Ich nehme an einer Führung durch eine der über 200 Höhlen teil.
Interessante Fakten über die extrawaganten Höhlenbewohner: Glühwürmchen sind Kanibalen, verpuppen sich nach 9 Monaten als Wurm und leben 3 Tage als Fliege zum Fortpflanzen, danach müssen sie sterben da sie als Fliege ohne Mund geboren werden. Ihr blaues Licht am Hintern ist zum anlocken von Insekten die sich in die Höhle verirren.

Tube It. Im Dunkeln auf nem Schwimmreifen den Glühwürmchenhimmel bewundern. Ich ziehe einen Wetsuit an und mit Helm, Helmlich und Schwimmreifen ausgerüstet geht es in die Höhle.

Hitchhikinghost. (Ich nehme Fahrgäste in meinem Auto mit). Ich treffe auf 2 nette Rucksackreisende die via Anhalter sich durch Neuseeland bewegen. Da es schon etwas spät ist um im Hauptverkehr mitgenommen zu werden, biete ich den beiden an bei mir mit zu kommen. Mein Ziel ist Taupo. Sie sind froh, dass ich sie bis dort hin mit nehme. Auf der 3stündigen Fahrt unterhalten wir uns über die bisherigen Erlebnisse und Ziele unserer Reise. An einer der vielen Jugendherbergen lasse ich die Jungs raus und sie bedanken sich mit etwas Spritgeld bei mir. 

Taupo.
Reid's Farm. Auf dem freien Zeltplatz am Ufer des Waikatorivers suche ich mir ein ruhiges Plätzchen und übernachte im Auto. Gut das ich zusätzlich zum Schlafsack noch eine dicke wolldecke mitgenommen habe, denn die Temperatur sinkt in der Nacht auf den Gefrierpunkt.

Huka Falls. Am Morgen mache ich mich startklar und fahre zum Wasserfall. Der Morgennebel und die Sonnenstrahlen verwandeln diesen Ort in eine traumhafte Szene.



Hot Springs. Die geothermale aktivität dieser Region kann ich in den freien Quellen genießen. Gut das es so früh am Tag ist, die Touristenzahl hält sich in Grenzen und ich finde für 10 min ein lauschiges Plätzchen im 40°Grad warmen Wasser. Das tut gut.


Skydive. Ich werd am Infocenter abgeholt. Der Kleinbus ist voll mit Todesmutigen die das gleiche vorhaben wie ich. Nach dem wir die Einverständnisserklärung durchgelesen undund unterschrieben haben. Windanzug an, Lederhelm auf. Ich warte auf meinen Tandemspringer Andy. Er ist noch in der Luft. Da kommt er, 50 Jahre jung. Vollbart, Ohring. Und begrüßt mich freudig. Als ich mim sage das ich aus deutschland komme fängt er an deutsch mit mir zu sprechen und erzählt mir dass er eine Deutsche als Au pair in seiner Familie hatte. Der gelbe Flieger landet und ich steige als Erster ein. Rückwärts. Alle drin. Wir heben ab. Mit mini video kameras werden überall Fotos gemacht. Ab 12'000 Fuß ziehen wir Sauerstoffmasken an um uns wohl zu fühlen, da nicht jeder so dünne Luft gewohnt ist. Die Tür öffnet sich. Die ersten springen. Andy schnallt mich rücklinks ganz fest wie ein Baby an seinen Bauch. Wir rustschen die lange Bank nach ganz vorn. Noch ein Foto bevor wir springen. Und plums. Da fallen wir. Erst brauche ich ein paar Sekunden um mich zu orientieren. Und dann spüre ich die Macht der Luft. Es ist ein angenehmer Druck auf meinem ganzen Körper. Als würde ich nicht fallen sondern in der Luft schweben. Ich habe eine wunderbare klare Sicht über das ganze Gebiet: Mt Tongariro, Mt Ruapehu, Lake Taupo, Die Landschaft ist genial. Andy knippst und ich versuche zu grinsen. Garnicht so einfach unter den Bedingungen.


Aua im Ohr. nach einer Weile freiem Fall schmerzt mein Ohr. Der Druckausgleich klappt nicht ohne das es weh tut. Ich versuche mein bestes mit gegendruck aufbauen und Schlucken aber es hilft nicht. Egal es ist erträglich.
Andy zieht die Reißleine und der Fallschirm öffnet sich und reißt uns mit einem großen Ruck in die Höhe.
Ich darf die Lenkschnüre auch mal übernehmen und wir fliegen eine große links- und Rechtsschleife fast parallel zum Horizont. Besser als Achterbahn fahren. Der Boden kommt näher. Füße hoch und 5m schlittern wir mit dem Po über den Rasen. Das war's. (schreiend:)"Waaahuuu!!!".


Crater of the Moon - MTB-Park. Mit meinem Rad erkunde ich einige der Strecken des riesigen Radelspaß-Areals.



Schnell noch ein Muttertagsvideo für meine liebe Mami in Deutschland aufgenommen. Weiter geht der Ritt auf dem Zweiradsattel. Ich stürtze mindestens einmal und falle in ein Dornengestrüpp. Autsch :). Als es dämmert mache ich mich auf den Heimweg.
 


Freitag, 9. Mai 2014

TLZ berichtet, was ich um Ostern in Hobbingen erlebte

http://eichsfeld.tlz.de/web/lokal/detail/-/specific/Ein-Eichsfelder-in-Neuseeland-Spannende-Ostertage-bei-der-Gastfamilie-2038301118Ich korrigiere Nachstehendes mit dem Vorstehenden Link:)

Leider gibt es dazu keinen Online-Artikel aber die Eichsfelder Abonnenten  der Thüringer Landeszeitung können es ja an die Nichtabonnenten weiterreichen ;-P
Hier ein etwas verpixeltes Handyfoto des Artikels (Danke für die Aufnahme und das Versenden, Schwesti :).

Donnerstag, 8. Mai 2014

Besuch der thüringer Weltenbummler

Daniel aus Küllstedt und seine Freundin Claudia aus Floh (im Landkreis Schmalkalden Meiningen) sind seit letzten September auf ihrer Weltreise unterwegs.
Für ihre letzte Nacht in Neuseeland biete ich ihnen bei meiner Gastfamilie Quartier an.
Einen Monat lang haben sie die Nord uns Südinsel erkundet und leider nicht das beste Wetter gehabt.
Seit 92 Nächten zelten sie und wollen das auch hier nicht mit dieser Tradition brechen. Nach einer warme Dusche tische ich den beiden ordentlich auf. Heute habe ich für die Familie zum Abendessen neuseeländische Kartoffelpuffer mit Kumera gemacht. Davon sind so viele übrig dass auch die Beiden noch satt werden. In meinem Zimmer lassen wir bei langen Gesprächen über Reiseerlebnisse und Heimatgedanken den Abend ausklingen.
Am nächsten Morgen helfe ich den beiden noch beim Sachen packen. Die beiden sind top ausgerüstet mit dem platzsparensten Gepäck was ich je gesehen habe. 

  Hier ist das gemeinsame Foto mit Claudia und Daniel, auf dem auch Maui nicht fehlen will.

Für die beiden geht es heute mit dem Flieger weiter auf den nächsten Kontinent: Südamerika. Wir verabschieden uns herzlich und stellen fest dass wir zufällig am selben Tag am Frankfurter Flughafen wieder in Deutschland landen. Zufälle gibt's. Gute Reise. Wir sehen uns in Frankfurt!

Montag, 5. Mai 2014

Wellington - Hauptstadt und politisches Herz Neuseelands

Ich flieg mal kurz in die Kiwi-Hauptstadt Wellington

In Wellington fährt man am besten und günstig mit dem Bus von A nach B. Unter anderem gibt es hier extra Bustunnel.


Te Papa Museum. Hier wir ausgestellt was Neuseeland representiert: Natur und Tierwelt in Meeres und Landbewohner. Maorikultur. Kunst. Sonderausstellungen.

Für die Qualität der Bilder ist meine Unwissenheit mit der Handhabung des Hochtechnisierten Gerätes veerantwortlich. Tschuldigung ;-P


Weta Caves. Hier entstanden Requisiten und Animationen für weltbekannte Filme wie "Herr der Ringe" und "Der Hobbit".


Seafoodmarket. Fish'n'Chips.

Uncle Matu (engl./maor.: Onkel Mathias). Übernachtung bei Verwnadten. Er wohnt in einem der nordöstlichen Stadtteile von Wellington. Obwohl er mich nicht kennt empfängt er mich sehr freundlich und bietet mir alles an was ich brauche: Essen, Schlafplatz, Handtuch. Er arbeitet für eine Staatliche Behörde als Gesundheitsbeauftragter und reist auch oft durch ganz Neuseeland.
Leider habe ich mit ihm kein Foto gemacht.

St. Paul's. Kirche ist kein religiöser Ort mehr. Aber spannend ist es, den Mönch im Fenster zu suchen. Der freundliche Fremdenführer Pete zeigt und erklärt mir einige besonderheiten der Kirche und gibt mir den Tipp an der kostenlosen Führung durch das Parlament teil zu nehmen.


Parlament. Bienenstock. Politisches Herz. Erdbebensicherungssystem. Leider darf ich hier keine Fotos machen. Es ist ähnlich wie im Reichstag in Berlin (man steht an dem Ort wo Entscheidungen für eine ganze  Nation gefällt werden). Das finde ich sehr spannend. Ebenfalls hat der Ort etwas von den vatikanischen Gärten, da in jedem Gang Gastgeschenke aufgestellt sind. Das Gebäude wurde im Nachhinein Erdbeben sicher gemacht: einmal horizontal aufgeschnitten und auf 200 besondere Stelzen gestellt (diese sind 1m hoch und ca 50cm im Durchmesser aus einem Hartgummiring in dem wie in einer Torte gummi und Stahlscheiben geschichtet sind).

Cable Car. Da es hier sehr steil die Hügel hoch geht und das transportieren von A nach B von Personen sowie anderen Gütern mit einer besonderen Art Lastenzug einfacher ist, fährt hier das Kabelauto. Auf einer Strecke von ca 2 km bewegen sich parallel zwei Waggons. Wenn der eine unten ist ist der andere oben.








Museum of City & Sea.



Mein erstes Erdbeben. 


Mt Victoria. Ich erklimme den Hügel mit dem vielversprechenden tollen Ausblick auf die Stadt. Auf meinem Weg gehe ich unbemerkt auch an der Stelle vorbei, an der Frodo und seine Freunde dem Schwarzen Reiter auf der Lichtung verstecken. Leider ist herrscht dichter Nebel als ich oben angekomme. Ein freundliche Einwandererfamilie aus dem Iran nimmt mich in ihrem Auto mit und fährt mich sogar direkt an den Flughafen. Überall nette Menschen.
Und so geht auch ein tolles Wochenende in Wellington zu Ende.

Montag, 28. April 2014

Rotorua - Ei, Ei, Ei was riech ich da...

Es riecht zwar sehr nach Schwefel und dampft und blubbert aus der Erde aber dieser Ort ist bewohnt und lebt von dieser einzigartigen geologischen Beschaffenheit. Was mache ich also hier:

Redwood - Spaziergang im Dämmerlicht durch den Riesen Rotholzwald. Diese Nadelbäume haben einen Umfang das es einige Personen brauch um den Stamm zu umfassen und die Krone ist so hoch das man sich den Halz verrengt.


- Kaituna River Rafting: mit 7m Wasserfallschlauchbootsprung (höchster kommerziell befahrbahrer Wasserfall der Welt).

- Ohunemutu - Maori Church. Ich hab eine Erscheinung. Diese Kapelle ist besonders. Sie ist so auf den See ausgerichtet, dass dem Betenden beim blick durch das Seitenflügelfenster, Jesus im Maoriumhang über das Wasserlaufend entgegenkommt.


- Whakarewarewa - Geothermal Maori Village. Das belebte Dorf ist von heißen Quellen und Seen kochendem Schlamm und rauchenden Kratern durchzogen. Wieso also hier wohnen? Es ist gefährlich da jeder Zeit sich neue Risse im Boden öffnen könnten. Nun Vorteil ist: kostenlos und jeder Zeit verfügbares Heißwasser, Das Essen gart im Dampfenden Krater oder der kochendheißen Quelle. Jede Stunde spucken die Geysere explosionsartig 20m hoch dampfende Wasserfontänen. Ein Maorikulturprogramm mit Tanz, Gesang und Handwerk wird mit einer Führung den Besuchern nahe gebracht.

- MTB Rotorua. Natürlich hab ich mein Fahrrad dabei und reite bergauf und ab Stunden lang die verschiedenen Strecken entlang durch Wald und Rodung vorbei an dampfenden Wasserstellen und mit Blick auf die umliegenden Seen. So lange bis es dunkel wird und ich den Heimweg antreten muss.Ich kann gar nicht genug davon bekommen.